Zum Inhalt springen

International China facht Inselstreit mit Japan weiter an

Peking hat den Luftraum über dem Ostchinesischen Meer als Verteidigungszone deklariert. Zu der Zone gehört auch eine Inselgruppe, die Japan für sich beansprucht.

Die umstrittene Inselgruppe im Ostchinesischen Meer.
Legende: Die Japaner nennen die Inselgruppe Senkaku. Bei den Chinesen heisst sie Diaoyu. Keystone

Alle Flugzeuge, die über das ostchinesische Meer fliegen, müssen sich künftig bei den chinesischen Behörden identifizieren und ihre Befehle befolgen. Tun sie das nicht, wird das chinesische Militär eingreifen. China hat den Luftraum über dem Ostchinesischen Meer am Samstag überraschend als Verteidigungszone definiert. Sie überschneidet sich mit einer bereits bestehenden Luftverteidigungszone Japans, und zwar genau über der Inselgruppe, um die sich Tokio und Peking seit Monaten streiten.

Japan hat umgehend gegen diese Provokation protestiert. Die Luftverteidigungszone sei «völlig inakzeptabel», sagte der Vorsteher des Büros für asiatische und ozeanische Angelegenheiten im Aussenministerium. Der einseitige Beschluss Chinas lasse den Streit um die Inseln eskalieren.

USA besorgt

Auch US-Aussenminister John Kerry zeigte sich besorgt. Er warnte vor Provokationen angesichts der angespannten Lage in der Region. Sie erhöhten das Risiko für Zwischenfälle. Kerry appellierte an China, nicht gegen fremde Flugzeuge über den Inseln vorzugehen.

China und Japan streiten seit Monaten um die unbewohnte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer. Sie liegt in fischreichen Gewässern. In ihrer Umgebung soll es reiche Erdöl- und Erdgas-Vorkommen im Meeresboden geben. Auch Südkorea und Taiwan erheben Anspruch auf die Inseln.

Senkaku-Inseln oder Diaoyu-Inseln

17 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Harald Girschweilerr, 9500 Wil SG
    Nach der Kapitulation v. JP im 2.W.K. musste Japan TW an die Rep. CN abtreten. In Art. 3 des Vertrages kamen alle Nasei-Inseln südl. des 29. Breitengr. einschl. der Senkaku-Inseln unter US-Militärverw. Weder Rep. CN noch die Volksrep. CN haben den Vertrag unterzeichnet! Nach der Unterzeichnung des Okinawa Reversion Treaty am 17.6.71 wurden die Inseln von den USA an Japan mit Billigung der UN zurückgegeben. Nach meiner Ansicht ist der Fall klar, die Inseln gehören völkerrechtlich zu Japan.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Rudolf R. Blaser, Aeschi
      @ H.Grischweiler:Tatsache ist,dassImperialisten1895 dieInseln widerrechtlich annektierten.Chinesische-sowie auchJapanischeSeekarten des18.Jahrh.zeigen Inseln als zuCN zugehörig.WasSie nun vorschlagen ist folgendes:ImperialistischesBEstiehltLand vomAG+wird vonZH besiegt.Nach 27J beendetZH Besatzung vonBE,ohne das von BEgestohleneLand demAGzurückzugeben.Solange nun aberAGdenVerträgen über annektiertes Land nicht zustimmt,sind diese somit nach ges.Menschenverstand NULL+ NICHTIG.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @R.R. Blaser: Gem. Völkerrecht existiert der Begriff "Historischer Anspruch" nicht.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Rudolf R. Blaser, Aeschi
      @ H.Girschweiler: Mag schon sein, dass Begriff im Völkerrecht nicht existiert. Er wird aber trotzdem im Nahen Osten bereits praktiziert und ist für ev. Waffengang auch gar nicht erforderlich. Meine Sympathie+moralische Unterstützung gehören jedenfalls Partei mit „historischem Anspruch“ .Im Übrigen sind Verträge über annektiertes Land ohne Beizug des betroffenen Landes NULL und NICHTIG. GANZ BESONDERS wenn es sich beim betroffenen Land um einen RIESENGIGANTEN handelt. USA + UN hin oder her.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @R.R. Blaser: Uebrigens es gibt auch chin. Karten von Anfang des letzten Jahrhunderts welche die Inseln als zu Japan gehörend definieren. Was sagen Sie nun?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rudolf R. Blaser, Aeschi
    Rad derZeit kann nicht zurückgedreht werden.Tibet gehörte schon zur Grossen Nation,befor esSchurkenstaaten überhaupt gab.Durch purenFleiss+Ausdauer wird China unweigerlich Führung auf unserem Planeten übernehmen.China hat zudem, NIE 3T Landsleute in die Luft gesprengt,10Tende mit 1'500 T Asbest vergiftet + sodann Millionen von Irakern massakriert.Schlussendlich verschiesst China auf unserem Raumschiff auch nicht überall Uranmunition.„Facher“ hocken jedenfalls nicht in China!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      naja, sie sind ein echter China-Fan. Sie haben wohl die Maoistischen Säuberungen damals und die systematische Zerstöhrung der Umwelt durch das heutige China vergessen Mir wäre es deshalb lieber, Europa und die USA würden die Führungsrolle beibehalten. Es wäre nötiger den je.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Rudolf R. Blaser, Aeschi
      FÜHRUNGSROLLE STEHT SCHURKEN+FAULEN VERLIERERN NICHT ZU. Zukunft gehört alleine den Fleissigen+Tüchtigen,NICHTaber den genialen+ ausgebildeten Wichtigtuern+betrügerischen Schmarotzern.China befindet sich dank System+Disziplin UNAUFHALTBAR auf dem Weg zu einer Supermacht,wie es sie auf unserem Planeten noch NIE gab.Nicht nur Amis wollten China deshalb gerne ausbremsen+wie sagen diese aber doch so trefflich:IF YOU CANNOT BEAT THEM, JOIN THEM!Ich habe diesen Schritt bereits vollzogen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @Albert Planta: Bin Ihrer Meinung. Es kommt noch ein Aspekt dazu: die Asean-Staaten schauen mit wachsendem Unbehagen auf das mehr u. mehr imperialistische Gehabe von China. Höchstwahrscheinlich um v. den wachsenden, innenpolitschen Problemen abzulenken. Dazu kommt, dass die UNO diesbez. klar auf der Seite von Japan steht.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Rudolf R. Blaser, Aeschi
      Um von wachsenden innenpolitischen Problemen abzulenken?? DA LACHEN JA DIE HÜHNER!China ist 1 Hort von Sauberkeit (wo gehobelt wird, fallen natürlich Späne), Disziplin+Sicherheit. Polizei wird dort nicht ausgelacht wie bei uns. Jedermann darf bestrebt sein, eine oder mehrere Wohnungen zu kaufen + am Konsum teilzunehmen. Für so ein Riesenvolk wäre ein Zweiparteiensystem,welches sich gegenseitig ausbremst 1. Katastrophe.ImÜbrigen habenDemokratie + Gewaltentrennung seit 9/11 eh abgedankt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Martin Vetterli, Basel
    Die internationale Gemeinschaft sollte endlich einmal etwas unternehmen gegen die unsinnigen und unberechtigten Ansprüche Chinas auf Territorien, die ihnen nicht gehören. Zudem wäre es endlich an der Zeit die Chinesen aus Tibet hinauszuwerfen, denn dort haben sie rein gar nichts verloren!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen