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International Costa Concordia: im Huckepack zur Verschrottung

Das Unglücksschiff tritt nächstes Jahr seine letzte Reise an. Die Costa Concordia wird vom weltgrössten Schwimmdock zum Schrottplatz gebracht.

Concordia im Huckepack zur Verschrottung bringen. Diesen Auftrag zum Transport des 2012 vor der italienischen Insel Giglio gekenterten Kreuzfahrtschiffes erteilte die Betreiberin Costa Crociere jetzt der niederländischen Firma Boskalis. Sie gilt als weltgrösstes Spezialunternehmen für Schwerguttransporte auf hoher See.

Boskalis werde das weltgrösste Transportschiff einsetzen, die «Dockwise Vanguard», sagte Firmensprecher Martijn Schuttevâer der niederländischen Zeitung «de Volkskrant».

Mit Wasser volllaufen lassen

Die 275 Meter lange «Dockwise Vanguard» werde ihr Ladedeck 20 Meter unter den Meeresspiegel absenken, so dass der 114'500-Tonnen-Kreuzfahrtriese auf das Transportschiff geschoben werden könne, sagte der Sprecher. «Dazu lassen wir unser Schiff voll Wasser laufen», sagte Schuttevâer. «Wenn die Concordia aufgeladen ist, wird das Wasser abgepumpt und der ganze Koloss kommt wieder nach oben.» Die Operation könne aber erst Mitte 2014 anlaufen. Wohin die «Costa Concordia» zur Verschrottung gebracht wird, steht noch nicht fest. Die Kosten für den Abtransport werden auf 22 Millionen Euro veranschlagt.

Die Costa Concordia hatte im Januar 2012 vor Giglio einen Felsen gerammt und war gekentert. 32 der mehr als 4200 Menschen an Bord kamen ums Leben.

Unglücksfall Costa Concordia

Die Costa Concordia hatte im Januar 2012 vor Giglio einen Felsen gerammt und war gekentert. 32 der mehr als 4200 Menschen an Bord kamen ums Leben.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stansd
    Wieviel Schwimmerinnen und Schwimmer bräuchte es wohl, um das Riesenschiff zum Schritthaufen zu ziehen? Diese Frage stellt sich mir, weil kürzlich auf dem Vierwaldstättersee 75 Schwimmerinnen und Schwimmer anlässlich des 75 jährigen Bestehens der Sektion Luzern des Schweiz. lebensrettungsschwimmervereins das Dampfschiff Gallia 100 Meter weit zogen und somit ins Guinessbuch der Rekorde eingingen.
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