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International D-Day lässt die Kassen klingeln

Die Welt blickt am Freitag nach Frankreich. Am 6. Juni 1944 landeten die Alliierten in der Normandie. Es war der D-Day, der Beginn der Befreiung Frankreichs vor den Nazis. Zum 70. Jahrestag wird die internationale Politelite erwartet. Bereits vor Ort sind zahlreiche Touristen.

Touristen vor einem Bunker
Legende: Die Überbleibsel des Zweiten Weltkrieges ziehen die Menschen an. SRF

Am 6. Juni 1944, dem D-Day, landeten die alliierten Truppen in der französischen Normandie. Bei der Landung und den anschliessenden, monatelangen Kämpfen starben über 100'000 Soldaten – auf alliierter und deutscher Seite.

Jedes Jahr kommen Millionen von Besuchern aus aller Welt in die nordfranzösische Provinz, um mehr über die Befreiung Frankreichs von den nazi-deutschen Truppen zu erfahren.

4 Milliarden Euro Einnahmen

Besonders begehrt ist das Museum von Arromanches. Dort wird die Geschichte des Zweiten Weltkrieges detailliert nachgezeichnet. Jedes Jahr strömt eine Million Besucher allein in dieses Museum.

In der gesamten Normandie wird in diesem Jubiläumsjahr mit acht Millionen Besuchern gerechnet. In der «Tagesschau» sagte Kader Arif, Minister für Kriegsveteranen: «Wenn wir davon ausgehen, dass jede Person im Durchschnitt 500 Euro ausgibt, bringt das rund 4 Milliarden Euro Einnahmen für die Wirtschaft der Region. Das ist beachtlich.»

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8 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Alle waren Helden, die gegen Hitler & die SS gekämpft haben, egal auf welche Weise sie es getan haben. Und jedes Menschenleben das deshalb ausgelöscht worden ist, ist ein Menschenleben zuviel. Dazu zählen auch deutsche Soldaten, viele davon noch halbe Kinder, welche nicht freiwillig gekämpft haben, sondern dazu gezwungen wurden. Gedenken wir doch diese Tage einfach dieser vielen Toten eines Krieges, welcher von einem "kranken" Menschen angezettelt worden ist.
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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Vielen Dank, das von Allierten gesprochen wird und nicht von "Amerikanern". Tatsächlich waren die Amis die einzigen, die Mühe hatten - was auf der Karte (Geländegewinn) deutlich erkennbar ist. Die Befreiung Europas begann aber eigentlich schon früher in Italien und im Osten die Russen, die auch zu den Allierten gehörten...
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Naja, Hauptsache, sie realisierten den besagten Geländegewinn und ohne die USA hätten die Alliierten Uralt ausgesehen und ein bömischer Gefreiter hätte sich ins Fäustchen gelacht.
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    2. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Nicht zu vergessen, dass in Frankreich selber die französische Freiheitsbewegung, welche über Jahre durch sehr viele "Vorbereitungen" zum Erfolg dieses D-Day beigetragen haben. Es gibt ganz viele dunkle & grässliche Geschichten, was die Deutschen dann jeweils mit Angehörigen oder ganzen Dörfern angerichtet haben, ist den Freiheitskämpfern wieder ein Anschlag geglückt. Die Franzosen haben zur Befreiung Europas zusammen mit den Russen wohl die grössten Opfer gebracht.
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    3. Antwort von Otto Würz, Winterthur
      @Herr Dreier: Ihr Kommentar ignoriert, dass die Amerikaner mit 'Omaha Beach' den übelsten und längsten Strandabschnitt zu erobern hatten. Den hierbei beteiligten US-Soldaten einen Vorwurf zu machen, weil sie nur langsam voran kamen, empfinde ich als ausgesprochen zynisch.
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    4. Antwort von Juha Stump, Zürich
      @E. Waeden: Dass die franz. Résistance entscheidend zur Befreiung beigetragen hat, ist das gleiche seit Jahrzehnten erzählte Märchen wie die "Befreiung" Europas durch die Russen. Die Résistance konnte zwar Nadelstiche versetzen, aber nichts Entscheidendes bewegen. Das tat erst der D-Day, an den jetzt wieder erinnert wird. Im Vergleich zu vielen anderen Völkern waren die Verluste der Franzosen auch deshalb klein, weil auffallend viele mit den deutschen Besatzern kollaborierten.
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    5. Antwort von S. Karrer, Bassersdorf
      Herr Dreier, Ihr Kommentar ist sehr, sehr zynisch! Der Abschnitt Omaha war die mit der Steilküste und der sicherlich schwierigst einzunehmende Abschnitt der 5 Strand Abschnitte! Ohne die US Beteiligung wäre Hitler wohl kaum oder nur in Jahrzehnten zu schlagen gewesen! Leider hat die USA seit den 60er Jahren nicht mehr so edle Ziele verfolgt wie im 1. bzw 2. Weltkrieg! Da bin auch ich sehr US kritisch!
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    6. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @J. Stump, auch wenn es Ihnen nicht gefallen mag:" Es sind keine Märchen, sondern geschichtlich belegte Tatsachen." Aber Hollywood lässt eben grüssen. So haben die Amerikaner wie kein anderes Land es geschafft, aus ihrer Geschichte im 2. W. K Heldenepos zu produzieren. Es gibt einen einzigen wirklich guten Film, weil er von direkt beteiligten Zeitzeugen erzählt wird & darauf aufgebaut wurde. "Und wir waren wie Brüder". Sehr eindrucksvoll, weil sie sich selber nicht als Helden sehen.
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