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International Dämpfer für Hillary Clinton

Eine Untersuchung des US-Aussenministeriums besagt, dass Hillary Clinton als Aussenministerin keine Erlaubnis hatte, ihren privaten E-Mail-Server für geschäftliche Zwecke zu nutzen. Das ist ein Problem für die demokratische Präsidentschaftskandidatin.

Hillary Clinton habe nie gefragt, ob sie ihre E-Mails als Aussenministerin über ihren privaten E-Mail-Server schicken und empfangen darf. Das steht im offiziellen Bericht der US-Regierung. Und: Hätte sie nachgefragt, wozu sie eigentlich verpflichtet war, so hätte man es ihr verboten. Das widerspricht der Aussage Clintons, die immer beteuerte, es sei erlaubt gewesen.

Ferner hätte sie nach ihrem Abgang alle geschäftlichen E-Mails dem Archiv des Aussenministeriums übergeben sollen. Das hat sie nur verspätet und lückenhaft gemacht. Die US-Bundespolizei FBI ermittelt nun, um festzustellen, ob Clinton mit dem Gebrauch ihres privaten Servers Staatsgeheimnisse gefährdete.

Es ist unklar, wann diese Untersuchung abgeschlossen sein wird. Der neuste Bericht liefert ihren Gegnern im Präsidentschaftswahlkampf weitere Munition. Die E-Mail-Affäre überschattet ihre Kandidatur, egal was dabei herauskommt. Denn die Frage der E-Mails zielt direkt auf das Imageproblem, das Clinton belastet: Viele Menschen in den USA halten sie für unehrlich.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Politiker und Ehrlichkeit, das moechte man sage, das dies so nicht zusammengeht. (Vergl. dazu Junkers Interview zu diesem Thema)
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  • Kommentar von Cherubina Müller (Republic of Lakotah)
    Die einflussreiche demokratische US-Kongress-Frau und mehrfache Kriegsveteranin Major Tulsi Gabbard hat mit dem demokratischen neoliberalen Establishment und H. Clinton gebrochen und ist von ihrem Posten als Vize-Vorsitzende des DNC zurückgetreten um Sanders zu unterstützen. Ein interessanter Bericht in der Washington Post mit einem Video von ihr : Why did Tulsi Gabbard just endorse Bernie Sanders? Interessant ist der Vergleich H.Clinton / T.Gabbard betreffend Aussagen und Ehrlichkeit.
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Wer meine Kommentare hier dazu seit einem Jahr gelesen hat, kann feststellen , dass sämtliche Hetze gegen Trump sich ins Gegenteil verkehrte -nun beginnen dieselben Leute mit der Presse den A- kriechergang einzuschalten, um ja frühzeitig wieder auf der richtigen Seite zu stehen - ein widerliches Verhalten dieser Hühneraugenmentalität immer obenauf in der Suppe schwimmen zu wollen . Damit haben sie Trump einen Bärendienst erwiesen. Trump hat die Zahl der nötigen Senatoren heute schon erreicht .
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