Damit sind es noch vier

Ben Carson steigt aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner aus. Das sagte der 64-Jährige bei einem Treffen konservativer Aktivisten in Washington. Damit buhlen nun noch vier Republikaner um die Gunst ihrer Wähler.

Carson mit geschlossenen Augen an einem Rednerpult, die Hände erhoben.

Bildlegende: Der Neurochirurg Ben Carson gibt auf. Keystone

Nach seinem erfolglosen Abschneiden bei den bisherigen Vorwahlen ist der republikanische Präsidentschaftskandidat Ben Carson aus dem Rennen ausgeschieden. «Es gibt eine Menge Leute, die mich lieben, aber sie wählen mich nicht», sagte der 64-Jährige. Er kündigte zugleich an, künftig die Organisation «My Faith Votes» zu leiten, eine überparteiliche Initiative, die Christen zum Wählen motivieren will.

Kaum Auswirkungen erwartet

Der afroamerikanische Neurochirurg hatte zu einem frühen Zeitpunkt im Auswahlverfahren die Umfragen im republikanischen Lager angeführt, spielt seitdem aber keine Rolle mehr. Meinungsforscher erwarten keine grossen Auswirkungen eines Ausstiegs Carsons auf die Chancen der dann noch verbleibenden Kandidaten.

Auf republikanischer Seite machen sich damit Donald Trump, Ted Cruz, Marco Rubio sowie John Kasich weiter die Nomination durch ihre Partei für die Kandidatur um den Einzug ins Weisse Haus streitig. Dabei liegen derzeit alle Vorteile auf Seiten des Milliardärs Trump.

Trump vs. Clinton?

Sollte er die Nomination tatsächlich schaffen, käme es wohl zu einem Duell mit Ex-Aussenministerin Hillary Clinton. Die Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton führt in der innerparteilichen Ausmarchung der Demokraten klar vor ihrem Konkurrenten Bernie Sanders. Die Wahl des neuen US-Präsidenten und Nachfolgers von Barack Obama findet am 8. November statt.

Diese Kandidaten sind noch im Rennen

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

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