Das Ende der Ära Blatter: Der SRF-Liveticker zum Nachlesen

Die Fussball-Welt bebt. Mitten im gewaltigsten Korruptionsskandal verlässt Fifa-Präsident Joseph Blatter überraschend die Bühne. Hier finden Sie nochmals alle Eckpunkte.

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Fifa-Fiasko

  • Die Sensation ist perfekt: Blatter tritt nach 17 Jahren an der Fifa-Spitze zurück. Seine Begründung: fehlende Unterstützung in der Fussballwelt.
  • In einem ausserordentlichen Kongress soll frühestens im Dezember 2015 ein neuer Präsident gewählt werden. Bis dann macht Blatter noch weiter.
  • Unter britischen Buchmachern werden prominente Namen als mögliche Nachfolger gehandelt: Uefa-Chef Platini, der gegen Blatter unlängst unterlegene Prinz Ali bin al-Hussein und der holländische Verbandspräsident Michael van Praag.
  • Laut US-Medien soll nun das FBI gegen Blatter ermitteln.
  • Der Rücktritt des Präsidenten steht im unmittelbaren Zusammenhang mit den Geschehnissen von vergangener Woche: Im Zuge strafrechtlicher Ermittlungen sind ranghohe Fifa-Funktionäre verhaftet worden. Dies wegen Korruptionsverdacht.
Der Ticker ist abgeschlossen.
  • 22 :53

    Hiermit beenden wir für heute den Liveticker. Auf unserer Website bleiben Sie weiterhin auf dem neuesten Stand. Wir wünschen Ihnen eine gute Nacht.

  • 22 :37

    Ist nun sogar die WM 2022 in Katar in Gefahr? Hören Sie hier die Stellungnahme von Publizist und Blatter-Biograph Bruno Affentranger.

    Video «Reaktion von Blatter-Biograph Affentranger» abspielen

    Einschätzungen von Blatter-Biograph Affentranger

    1:46 min, vom 2.6.2015

  • 22 :19

    Peter Gilliéron, Präsident des Schweizerischen Fussballverbandes, ist zutiefst überrascht über den Rücktritt des Fifa-Präsidenten. Er vermutet, dass Blatters «Liebe zur Fifa und zum Weltfussball» diesen dazu bewogen haben, sein Amt zur Verfügung zu stellen. Man habe Blatter, so Gilliéron, viel zu verdanken: «dass der Fussball die populärste Sportart der Welt ist und wirtschaftlich so stark wie nie zuvor.» Weitere Stimmen zum Fifa-Fiasko hören Sie hier im Video.

    Video «Reaktionen auf den Abgang Blatters» abspielen

    Reaktionen auf den Abgang Blatters

    2:07 min, vom 2.6.2015

  • 21 :58

    Ex-Fifa-Direktor Guido Tognoni sagte gegenüber «10vor10», dass ein überstürzter Rücktritt des Präsidenten nicht im Sinne der Fifa gewesen wäre. Die Frage sei nun aber, wie lange Blatter dem Druck überhaupt noch standhalten könne. Das Personal der Fifa sei, so Tognoni, «sehr nervös».

  • 21 :38

    Ab 21.50 Uhr berichtet «10vor10» ausführlich über den Rücktritt des langjährigen Fifa-Präsidenten. Sehen Sie die Sendung hier im Livestream.

  • 21 :33

    Britische Buchmacher handeln prominente Namen als mögliche Nachfolger für Joseph Blatter: Uefa-Chef Michel Platini, der unlängst gegen Blatter unterlegene Prinz Ali bin al-Hussein und der holländische Verbandspräsident Michael van Praag.

  • 21 :23

    Laut US-Medien soll das FBI gegen Blatter ermitteln, schreibt ABC News. Ferner sollen weitere US-Strafverfolger gegen den zurückgetretenen Fifa-Chef ermitteln. Besagte Berichte sind allerdings noch nicht bestätigt. Was SRF-Korrespondent Arthur Honegger in Washington zu den Gerüchten sagt, hören Sie hier im Video.

    Video «SRF-Korrespondent Honegger zu den Gerüchten» abspielen

    SRF-Korrespondent Honegger zu den unbestätigten Medienberichten

    1:35 min, vom 2.6.2015

  • 21 :10

    Als «beste Nachricht» der vergangenen Zeit hat Brasiliens Ex-Stürmerstar und heutiger Senator Romario den Abgang Blatters begrüsst.

  • 21 :05

    Der heutige «Club» auf SRF wird sich ab 22.20 Uhr ebenfalls ausführlich mit dem Rücktritt Blatters auseinandersetzen.

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    Bildlegende: . SRF

  • 21 :01

    Oder auch im britischen «Guardian».

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    Bildlegende: . .

  • 20 :51

    ...oder in der Online-Ausgabe der «New York Times»

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    Bildlegende: . .

  • 20 :43

    In den meisten Online-Zeitungen ist der Rücktritt Blatters das grosse Thema; etwa im «Spiegel» online...

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    Bildlegende: . Spiegel

  • 20 :15

    Wie ein leitender jordanischer Fussball-Offizieller der Nachrichtenagentur AFP mitgeteilt hat, steht der jordanische Prinz Ali bin Al Hussein für eine Präsidentschaftswahl bereit. Gegen ihn hatte sich Blatter am vergangenen Freitag mit 133 zu 73 Stimmen durchgesetzt.

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    Bildlegende: . Keystone

  • 20 :13

    Die Wogen, die Blatters Rücktritt geschlagen haben, kommen auch in Bundesbern an.

    Video «Rücktritt erschüttert auch Bundesbern» abspielen

    Rücktritt erschüttert auch Bundesbern

    4:03 min, vom 2.6.2015

  • 19 :53

    Ungeachtet des Rücktritts mahlen die Mühlen der amerikanischen Justiz weiter.

    Video «Die US-Justiz ermittelt weiter» abspielen

    Die US-Justiz ermittelt weiter

    0:58 min, vom 2.6.2015

  • 19 :47

    Auf seine Wortmeldung haben viele gewartet: Franz Beckenbauer. Der «Kaiser» zeigt Verständnis für den Schritt des Fifa-Präsidenten. «Es war eine vernünftige Entscheidung von Sepp Blatter. Der Druck wurde zu gross», sagte er gegenüber der «Bild».

  • 19 :43

    Hören Sie hier die übersetzte Rücktritts-Rede von Joseph Blatter.

    Video «Blatter gibt sein Amt ab» abspielen

    Blatter gibt sein Amt ab

    1:14 min, vom 2.6.2015

  • 19 :38

    Auch UEFA-Präsident Michel Platini hat zu den jüngsten Vorkommnissen an der Fifa-Spitze Stellung bezogen. Er begrüsse die Rücktrittsankündigung Blatters. «Es war», so sagte er, «eine schwierige Entscheidung, eine mutige Entscheidung und die richtige Entscheidung», sagte Platini.

  • 19 :36

    Unterdessen hat sich auch die Bundesanwaltschaft zum Abgang Blatters geäussert: Man habe vom Rücktritt «Kenntnis genommen». Doch sei das laufende Verfahren wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung gegen unbekannt eröffnet worden. Insofern sei Joseph Blatter kein Beschuldigter. Und seine Demission würde das Strafverfahren nicht beeinflussen.

    Stellungnahme der Bundesanwaltschaft

    Bildlegende: Prompt gab die Bundesanwaltschaft ein Statement ab. SRF

  • 19 :32

    Dass Blatter sein Amt niederlegen würde, wird buchstäblich als Paukenschlag wahrgenommen.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Der fünffache FIFA-Präsident

    Aus Tagesschau vom 2.6.2015

    Sepp Blatter hat die Fifa geprägt wie kein anderer. Das machen ihm auch seine Kritiker nicht streitig. Fast 40 Jahre stand er im Dienst des Weltfussball-Verbands.

  • Politik schaltet sich in FIFA-Skandal ein

    Aus Tagesschau vom 2.6.2015

    Schweizer Politiker machen Druck auf FIFA und Bundesrat: Sie verlangen, dass die beiden Parteien Stellung nehmen zum Korruptions-Skandal. Einschätzungen aus Bern von Bundeshauskorrespondent Hanspeter Trütsch.