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Daten-Klau bei Facebook Weit mehr Betroffene als angenommen

  • Vom jüngsten Datenskandal bei Facebook sind nach Angaben des Unternehmens deutlich mehr Nutzer betroffen als bisher angenommen.
  • Möglicherweise seien die Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern auf unlautere Weise an die britische Firma Cambridge Analytica weitergegeben worden.
  • Bisher war in Medien von 50 Millionen die Rede gewesen.
Logo von Facebook.
Legende: Seit Bekanntwerden des Skandals haben die Facebook-Aktien 16 Prozent verloren. Keystone

Die meisten der 87 Millionen Usern gebe es in den USA, schrieb Technikvorstand Mike Schroepfer. Man werde sie darüber informieren.

Die Daten sollen unerlaubt für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump ausgewertet und genutzt worden sein. Behörden in den USA wie in Grossbritannien haben deshalb Ermittlungen eingeleitet. Zuletzt nahm auch die Justiz in Australien Untersuchungen zum Datenskandal auf.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich für den Datenmissbrauch entschuldigt und eine Reihe von Reformen in dem Onlinenetzwerk angekündigt. Er übernehme die Verantwortung für die Weitergabe der Nutzerdaten. Dennoch hält sich Zuckerberg weiterhin für den richtigen Mann an der Spitze des Konzerns. Im Leben gehe es darum, «aus Fehlern zu lernen und herauszufinden, wie man weitermachen kann», so Zuckerberg.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Matthias Bucher (Swissy8)
    Einige Kommentierende bringen Facebook erstaunlich viel Verständnis entgegen. In der aktuellen Ausgaber der NZZ am Sonntag liest sich, dass Facebook im Browser die ganze Surf-Historie auswertet. Oder dass die Android App von Facebook über 40 Zugriffsrechte braucht, um u.a. Anruflogs und Informationen über SMS-Versand an Facebook weiterzuleiten. Es geht hier also nicht mal mehr nur um die Daten, die man bei Facebook aktiv preisgibt. Das ist jenseits von dreist - das ist kriminell!
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    1. Antwort von Matthias Bucher (Swissy8)
      Und wenn man argumentiert, dass man bei Facebook ja nicht mitmachen müsse, dann gilt zu bedenken, dass auch WhatsApp Facebook gehört und meine Handykontakte weiterleitet. #deletefacebook wäre in der heutigen vernetzten Welt schon schwierig genug, ein Verzicht auf WhatsApp ist aber nahezu unmöglich, weil sie von fast allen verwendet wird. Deshalb finde ich, man macht es sich zu einfach, wenn man schulterzuckend auf die AGBs verweist. Die Art und Weise wie Facebook vorgeht ist nicht korrekt.
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  • Kommentar von Hansruedi Elsener (Haru)
    Wer den Amis in Sachen Datenschutz glaubt, hat was er nun hat einen möglichen Schaden. Dabei lässt es sich, ohne Facebook und Co., wunderschön leben!
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  • Kommentar von Jeanôt Cohen (Jeanot)
    Ist propaganda, weil gewisse Gruppe bemerkt habe das solche media nicht kontrollierbar sind, man denke da an die Arabische Frühling, darum möchte die das du aufhörst. Die grosse Gefahr ist der Staat, zum Beispiel NSA oder sonst eine Geheimdienst.
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