Den Schleppern auf der Spur

Entlang aller Flüchtlings-Routen Richtung Europa treiben Schlepper ihr Unwesen, um aus Angst und Hoffnung schonungslos Profit zu schlagen. SRF-Sonderkorrespondent Marcel Anderwert hat sich im ungarischen Grenzgebiet auf die Suche nach Schleppern gemacht. Und er ist schnell fündig geworden.

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Reportage aus einer Schlepper-Hochburg

2:18 min, aus Tagesschau vom 28.8.2015

Sie betreiben ein Geschäft, das menschenverachtender nicht sein könnte: Die Schlepperbanden, die auf dem See- oder auf dem Landweg agieren. Höchst aktiv sind die Menschenschmuggler auch an der Schengen-Grenze zwischen Serbien und Ungarn. SRF-Sonderkorrespondent Marcel Anderwert hat sich dort an die Fersen einiger Schlepper geheftet.

Lange nach ihnen suchen musste er nicht. Denn: Wo Flüchtlinge auftauchen, sind die Schlepperautos nie weit. Erstaunlich ist hingegen, wie unbehelligt die kriminellen Banden ihrem skrupellosen Handwerk nachgehen können.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • FOKUS: Befeuert Politik Schlepperbanden?

    Aus 10vor10 vom 28.8.2015

    Die These: je mehr die Staaten sich abschotten, desto mehr verdienen die kriminellen Schlepper. Befeuert die Abschottungspolitik Europas die Verbrecher? «10vor10» geht dieser Frage nach.

  • FOKUS: Von Belgrad nach Ungarn

    Aus 10vor10 vom 28.8.2015

    Unser Reporter ist weiter auf dem Balkan unterwegs und begleitet einen syrischen Arzt auf der Flucht. In Belgrad treffen sie auf einen Helfer, danach reisen sie weiter an die ungarische Grenze und werden von der Polizei aufgegriffen.