Der Druck auf Hillary Clinton nimmt zu

Die Republikaner wollen die Herausgabe von früheren E-Mails der demokratischen US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton erzwingen. Das Nationalkomitee der Republikanischen Partei leitete die dafür notwendigen rechtlichen Schritte ein.

Hillary Clinton bei einer Wahlkampfveranstaltung.

Bildlegende: Eigentlich ist Hillary Clinton in ihrem Wahlkampf auf Kurs – wäre da nicht die E-Mail-Affäre. Reuters

Die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten gerät wegen ihrer Vergangenheit als US-Aussenministerin ins Straucheln. Während ihrer Amtszeit benutzte Hillary Clinton für ihren dienstlichen Schriftwechsel einen privaten Server. Dafür steht sie massiv in der Kritik. Nun pochen die Republikaner auf die Herausgabe der Mails.

Grundlage dafür ist das Gesetz zur Informationsfreiheit. Die angeforderten Dokumente stünden im Zusammenhang mit Clintons Qualifikation für das Präsidentenamt, heisst es in dem Antrag.

Im Dezember 2014 übergab Clinton rund 30'000 E-Mails an das State Department und die Bundespolizei FBI. Insgesamt umfasst das E-Mail-Archiv etwa 55'000 Seiten. Mit der Veröffentlichung der Dokumente begann das Aussenministerium im vergangenen Mai. Das FBI ermittelt, ob sie auf dem Server auch vertrauliche Informationen verschickte oder empfing.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

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