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International Der griechische Patient und die deutsche Kanzlerin

Helfen bis der Arzt kommt? Die Geduld der Kanzlerin mit den Griechen scheint unendlich zu sein – in Teilen ihrer eigenen Partei ist sie aber schon längst aufgebraucht. Nur wenige wagen zwar den offenen Widerspruch, doch das könnte sich schon bald ändern.

Legende: Video Kritik an Merkel aus eigenen Reihen abspielen. Laufzeit 1:39 Minuten.
Aus Tagesschau vom 03.07.2015.

Soll keiner sagen, Angela Merkel hätte nicht alles bei der Griechenland-Rettung versucht. Für den Fall, dass die Hellenen am Sonntag mit Ja stimmen, stellte die deutsche Bundeskanzlerin bereits neue finanzielle Hilfe aus Europa und damit auch aus Deutschland in Aussicht.

Doch selbst in Merkels Partei, der CDU, ist diese uneingeschränkte Hilfe schon längst nicht mehr unumstritten, sorgt für mächtig Unmut und Unruhe. Immer mehr Im Berliner Regierungsgviertel stellt man sich deshalb auf heisse Sondersitzungen in der kommenden Woche ein. Denn einfach so folgen werden ihr die sonst so treuen Parteijünger dann wohl nicht mehr.

24 Kommentare

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  • Kommentar von D. Schmidel, St. Gallen
    Schäubles Demokratie: Die sollen jetzt mal mich wählen und dann das Maul halten, ich werde es dann schon richten.
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  • Kommentar von Marcel Chauvet, Neustadt
    Geht das so weiter mit Griechenland, finden sich unsere Kinder und Kindes Kinder in einer Schuldknechtschaft wieder und verarmen an den Folgen inflationärer Geldpolitik. Paradox ist, dass dieses Unheil von einem in übertragenem Sinne ganz kleinen Parasiten ausgelöst wurde. Jetzt ist 2 Minuten nach 12 für Tabula rasa, nur reine Vernunft ist gefragt. Humanitäre Duselei, die ständig ein Fass ohne Boden bedient, bringt noch größeres Ungemach und Leute wie Merkel sind dann längst über alle Berge.
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  • Kommentar von m.mitulla, wil
    Ich vermute, Angela Merkel wurde von den US-Vertretern fallen gelassen, nachdem sie eigenmächtig in den Ukraine-Konflikt eingegriffen hatte, und mitgeholfen hat das "Minsk 2" -Abkommen auszuarbeiten. Das hatte den Amerikanern hinten und vorne nicht gepasst. Jedenfalls wird sie heute ganz subtil vorgeführt - so ist ihr auch der IWF in den Rücken gefallen mit der Forderung nach einem Schuldenschnitt für Griechenland. Ich schätze, ihr sind die Hände gebunden - sie wüsste schon, was zu tun wäre.
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    1. Antwort von Christina Bernegg, Horw
      Herr Christen,der Vorname der Dame war Aniela,nur so nebenbei. Aber die Zeit arbeitet immer,und Lügen sind so wie ein Haus ohne Fundament, irgend wann kippt auch die genialste Lüge um.
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