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Deutliche Botschaft Kim Jong Un: Atomwaffenprogramm sichert Nordkoreas Überleben

  • Kim Jong Un hat das Atomwaffenprogramm Nordkoreas in einer Stellungnahme verteidigt.
  • Beim Atomwaffenprogramm handle es sich um eine «mächtige Abschreckung», welche die Souveränität des kommunistischen Staates garantiere. Diese Botschaft verbreiteten die Staatsmedien des abgeschotteten Landes am Sonntag.
  • Diese Begründung wurde veröffentlicht, kurz nachdem US-Präsident Donald Trump über Twitter neue Drohungen in Richtung Nordkorea ausstiess. «Nur eine Sache wird funktionieren», twitterte der US-Präsident am Samstag. Dies ohne zu erläutern, was genau er damit meint.

Nordkoreas Staatsmedien zufolge sprach Diktator Kim Jong Un die «komplizierte internationale Situation» bereits am Samstag bei einer Rede vor dem einflussreichen Zentralkomitee der regierenden Arbeiterpartei an. Die Lage zeige, dass die parallele Entwicklung von Atomwaffen und der Wirtschaft absolut
richtig sei.

Zugleich stärkte Kim Jong Un die Position der Herrscherfamilie im Machtapparat des Landes. Seine Schwester Kim Yo Jong wurde zum stellvertretenden Mitglied des Politbüros ernannt.

Nordkoreas Führung hatte die Weltgemeinschaft mit neuen Atombomben- und mehreren Raketentests aufgeschreckt. Das Land arbeitet an atomwaffenfähigen Raketen, mit denen das US-Festland erreicht werden kann.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Daniela Christen Lechner (Daniela Christen Lechner)
    Wann wird dieser Präsident endlich aufhören seine unsäglichen Kommentare ungefiltert zu posten? Man ist jedes Mal wieder von neuem vor den Kopf gestossen, mit wie viel Dummheit man eines solchen Amtes walten kann... Da spielen zwei Psychopaten "schneller-grösser-besser". Mir wird Angst und Bang!
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  • Kommentar von André Piquerez (Nemesis1988)
    die Aussage: "die Atomwaffen sichern Nordkoreas Überleben" macht keinen Sinn...wenn Obama noch US-Präsident wäre, wäre es was anderes...aber Trump ist genau wie Kim ein Wahnsinniger. Das ist der riesengrosse Unterschied zwischen 2016 und 2017, was dieser Kim anscheinend nicht schnallt. Trump ist verrückt. Der hat keine Skrupel. Obama hätte nie einen Krieg angefangen, aber Trump als Militärfan schon, der ist fähig ganz Pjöngjang in die Luft zu jagen und könnte dann noch drüber lachen...
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Aber mit Obama als Präsident, konnte Kim ja erst sein Atomwaffen-Arsenal so richtig aufstocken & bedroht fühlt sich Kim ja nicht erst durch Trump.
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  • Kommentar von Patrik Müller (P.Müller)
    Mir kommt da das Märchen von Franz Holer in den Sinn vom Pressluftbohrer und dem Ei. Darin behauptete das Ei es sei viel stärker als der Preslufthammer. Als dieser nach dem mühsamen gequäke des Ei's die Geduld verlor, zertrümmerte er das Ei. So einfach ist das auf der Welt. Das ist die Realität. Egal ob in Europa oder im fernen Osten...
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