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Deutschland hat gewählt Foto-Finish bei der Bundestagswahl?

So flau der Wahlkampf – so spannend die Prognosen: Auch eine der letzten Umfragen vor der Wahl in Deutschland kennt keinen klaren Sieger.

Wahlwerbeplakate der SPD und CDU nebeneinander auf einer grünen Wiese.
Legende: Die Idylle täuscht: Denn in der letzten Woche geht es für die beiden Volksparteien noch einmal um alles. Keystone

Eineinhalb Wochen vor der Bundestagswahl gibt es laut einer neuen Umfrage ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Schwarz-Gelb und dem Oppositionslager aus SPD, Grünen und Linken.

Laut der gestern veröffentlichten Vorwahlumfrage des ARD-«Deutschlandtrends» erreichen Union und FDP zusammen 45 Prozent. SPD, Grüne und Linke kommen demnach auf 46 Prozent.

Piraten und Anti-Euro-Partei chancenlos?

Den Demoskopen zufolge verliert die Union in der Sonntagsfrage gegenüber der Vorwoche einen Punkt und fällt auf 40 Prozent. Die FDP erreicht demnach unverändert 5 Prozent und muss um den Einzug in den Bundestag bangen.

Die SPD gewinnt einen Punkt hinzu und liegt jetzt bei 28 Prozent. Die Grünen bleiben unverändert bei 10 Prozent, die Linken bei 8 Prozent.

Piraten und die Alternative für Deutschland (AfD) würden laut dieser Umfrage mit 2,5 Prozent den Einzug in den Bundestag nicht schaffen. Dies ist die letzte bundesweite Umfrage, die die ARD vor der Bundestagswahl am 22. September veröffentlicht.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Keller, Binningen
    unglaublich, die Meinungsforscher haben sich offensichtlich getäuscht und gestehen ein, dass 22 % der Wähler die AfD gern im Bundestag sehen möchten. Es sei schwierig AfD Wähler zu beziffern, weil diese die Karten nicht aufdecken und so eine Ungewissheit von 10 % entsteht. Bernd Lucke meint die Alternative für Deutschland würde Merkel nicht wählen, weil das Vertrauen fehl. Bosbach von der CDU/CSU wäre die bessere Lösung für Deutschland, und er hat Charakter.
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  • Kommentar von Urs Keller, Binningen
    Das taktischen Manöver der deutschen Politik ist klar, die stark im Aufwind begriffene Alternative für Deutschland wird kleingeredet. Warum ist das so? Es steckt die Strategie dahinter, dass wenn eine Partei unter 5 % prognostiziert wird, sie Wähler verlieren könnte, weil die Schwelle für den Bundestag ja bei 5 % liegt und so, diese unter 5 % prognostizierten Parteien verloren Stimmen wären. Aber aufgepasst der deutsch Michel ist nicht ganz so blöd.
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Protestparteien haben in der BRD traditionell keine grossen Chancen. Die Merkel ist so gut wie gewählt und dies nicht von ungefähr, sondern weil sie ihre Sache unter dem Strich gerechnet gut machte. Der Schwachpunkt in der Regierung Merkel ist die FDP. Es bleibt deshalb einzig die Frage, mit dem die CDU/CSU koallieren wird.
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  • Kommentar von Urs Keller, Binningen
    Die Angst geht um bei den etablierten Parteien, denn eine AfD Prognose von 2,5 % bis 15 % Streuung bringt etwas Stimmung in den langweiligen Wahlkampf. Und dass nun mal die Deutschen gegen Eurobonds und eine Haftungsunion sind versteht sich von selbst, denn der deutsche Michel ist mit Abstand der grösste Nettozahler in der EU. Wenn nun aber auch ander Staaten abrutschen, so erhöht sich die deutsche Haftung um 10 - 30 % also erheblich über 300 Milliarden €. Gute Nacht. D
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