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Deutschland hat gewählt Dicke Post für Peer Steinbrück

Vor kurzem sorgte ein Erpressungsschreiben an den SPD-Kanzlerkandidaten für Wallung im Wahlkampf. In einem anonymen Brief wurde ihm vorgeworfen, vor Jahren eine Putzfrau illegal beschäftigt zu haben. Der Erpresser forderte seinen Rücktritt. Nun ist offenbar klar, wer das Schreiben verschickt hat.

Vergangene Woche kam ans Licht, dass Kanzlerkandidat Peer Steinbrück Opfer eines Erpressungsversuch wurde. Drahtzieher soll nach Informationen von «Süddeutscher Zeitung» und Westdeutschem Rundfunk ein ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Post sein – der 52-jährige Hermann Ude.

Porträt eines Mannes in Anzug und Brille, er blickt rechts von sich und lächelt halbwegs.
Legende: Dies soll Peer Steinbrücks Widersacher sein: Hermann Ude, früheres Vorstandsmitglied der Deutschen Post. Reuters

Am 30. August hatte ein Erpresser Steinbrück in einem anonymen Brief aufgefordert, sich von seiner Kandidatur zurückzuziehen. Andernfalls würde er Informationen über eine Putzfrau veröffentlichen, die der Politiker vor 14 Jahren angeblich illegal angestellt hatte.

Putzfrau arbeite heute für Ude

Die Familie von Steinbrück informierte daraufhin die Ermittlungsbehörden und wies die Anschuldigungen zurück.

Die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelte wegen Verdachts auf versuchte Nötigung, berichtet die Süddeutsche Zeitung weiter und beruft sich dabei auf informierte Kreise.

Die Putzfrau soll heute für Hermann Ude arbeiten. Er verliess 2011 den Post-Vorstand und galt als enger Vertrauter von Ex-Post-Chef Klaus Zumwinkel. Dieser wurde wegen Steuerhinterziehung verurteilt.

2 Kommentare

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  • Kommentar von P. Bürger, Schweiz
    Deutschland: Viel Spass wenn Skandal-Peer Bundeskanzler wird. Dann dürfte es wohl mit den guten Zeiten vorbei sein. Und Europa könnte auch darunter leiden. Angela Merkel hat Deutschland souverän durch viele schwierige Jahre geführt. Peer Steinbrück und seine SPD hat dieses Format nicht! Oder will er bei jedem Problem den Stinkefinger zeigen?
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  • Kommentar von Urs Keller, Binningen
    Laut Güllner verweigern viele AfD Anhänger "jegliche Auskunft" - Wie kann Forsa die Schweiger denn einer Partei zuordnen? Forsa zählt die Alternative für Deutschland mit 2,5 % an, und muss nun kurz vor den Wahlen gestehen dass er sich getäuscht hat und die AfD voraussichtlich in den BT einziehen wird. 22 % der deutschen Wähler würden es begrüssen wenn die AFD in den Bundestag einziehen würde. Man versuchte die einzige Opposition in Deutschland tot zu schweigen dabei ist sie gewachsen.
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