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Eigenlob des US-Präsidenten «Die erfolgreichsten 100 Tage in der Geschichte des Landes»

  • US-Präsident Donald Trump stellt sich für seine bisherige Amtszeit ein gutes Zeugnis aus.
  • Eine grosse Wahlkampfkundgebung in Harrisburg im Bundesstaat Pennsylvania nutzte Trump zudem für einen mehrminütigen Angriff auf die Medien.
  • «Medienunternehmen wie CNN und MSNBC sind Fake News», sagte Trump. Er warf den Journalisten vor, die Bilanz absichtlich zu verzerren und nur schlecht über ihn zu berichten.
«Ich bin davon überzeugt, dass die ersten 100 Tage meiner Regierung die schier erfolgreichsten in der Geschichte des Landes waren.
Autor: Donald TrumpUS-Präsident

Zur gleichen Zeit wie die Wahlkampfveranstaltung hat in Washington auch das traditionelle Galadinner der Hauptstadtjournalisten stattgefunden.

Trump dazu: «In einem Hotel-Ballsaal in unserer Hauptstadt hat sich gerade eine grosse Gruppe von Hollywood-Schauspielern und Washingtoner Medien versammelt, um sich zu trösten.» Er sei froh, dass er nicht dort sei.

Trump ist der erste Präsident seit 36 Jahren, der dem Dinner fernbleibt.

Nächster Schritt angekündigt

Weiter kündigte der Präsident an, dass er in den nächsten zwei Wochen einen Entscheid über das Pariser Klimaschutzabkommen fällen zu wollen. Die Vereinbarung sei einseitig, begründete er. Die USA müssten Milliarden an US-Dollar zahlen, während andere Länder wie China, Russland und Indien «nichts» zahlten.

Trump unterschrieb bereits im März ein Dekret, mit dem zentrale Bestimmungen zum Klimaschutz aufgeweicht, abgebaut oder abgeschafft werden. Er hatte in der Vergangenheit den menschengemachten Klimawandel angezweifelt und mit dem Ausstieg aus dem Abkommen gedroht. Energieminister Rick Perry hatte sich am Mittwoch gegen einen Ausstieg ausgesprochen, sagte aber, das Abkommen müsse neu verhandelt werden.

Proteste für Klimaschutz

Proteste für Klimaschutz

Am 100. Amtstag von Präsident Donald Trump haben in Washington Tausende gegen die Klimapolitik seiner Regierung protestiert. Die Demonstranten zogen vom Kapitol zum Weissen Haus und forderten mehr Klimaschutz. Ähnliche Kundgebungen gab es in 300 weiteren US-Städten. Auch in Genf haben rund 500 Demonstranten am «Marsch für das Klima» teilgenommen.

41 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    D. Trump wird immer noch nicht verstanden. Er ist ganz einfach Realist. Dazu Opportunist. Das hat ihn im "Business" nach oben gebracht. Das hat ihn die Wahl sehr clever und mit kleinem Budget gewinnen lassen, und das wird ihn auch zu einem guten Präsidenten machen. Anstatt Feindbilder und Panik zu schüren, sollte man anfangen seine Wahl und deren Konsequenzen mal realistisch zu betrachten.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    "Er sei froh, dass er nicht dort sei". Trump ist der erste Präsident seit 36 Jahren, der dem Dinner fernbleibt. Der traut sich auch nur an Orte, wo die Leute nicht vor ihm ausspucken! Wie kürzlich bei der NRA.
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    1. Antwort von M. Roe (M. Roe)
      Er wäre ja blöd, dorthin zu gehen, wo er nur Ablehnung findet und die Presse wieder fake news produzieren würde oder seine Worte umdrehen.. Es gibt zwar viele Leute die mitten in ihre "Feinde" hocken, ich kann das nicht verstehen.
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    2. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      Blöd ist er auch ohne dorthin zu gehen.;-)
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  • Kommentar von Max Widmer (1291)
    Die Demokraten in den USA tun alles um Trump zu diskreditieren, statt Trump zu helfen für alle Amerikaner sinnvolle politische Lösungen zu finden. Wer je Herr Schumer, Frau Pelosi oder Frau Warren zugehört hat, traut seinen Ohren nicht. Das gilt auch für gewisse Kommentatoren von CNN und New York Times. So betrachtet sind die politischen Erfolge von Trump sehr hoch zu bewerten.
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      "Die Demokraten in den USA tun alles um Trump zu diskreditieren, statt Trump zu helfen für alle Amerikaner sinnvolle politische Lösungen zu finden" Sie meinen, so wie Trump und die Republikaner alles getan haben um Obama zu helfen sinnvolle Lösungen für alle Amerikaner zu finden?
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