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Referendum in der Türkei Die Gesichter hinter «Evet» und «Hayir»

Präsident Erdogan erhält mehr Macht – seine Anhänger freut's. Doch das Entsetzen darüber steht dem Nein-Lager förmlich ins Gesicht geschrieben. Die Abstimmung reisst einen Tiefen Graben in die türkische Gesellschaft.

6 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Die Türken die sich meist aus den benachteiligten Regionen der Türkei vom Machthaber Erdogan ein besseres Leben erwarten -haben ihm zur Macht verholfen - das ist absolut der Hauptgrund seines knappen Pyrrhussieges . Die andere hälfte der Türken können nur eines machen - Dienst nach Vorschrift und versuchen den zweifelnden Rest ihrer Landsleute von einer schrittweisen Rückkehr zur Pluralen Demokratie überzeugen . Wirtschaftlich wird es hart werden in der Türkei, dann erst setzt das Umdenken ein.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Legitimität ist Erdogan egal. All das beschädigt die Legitimität der Verfassungsänderung. Aber das sind unpassende, demokratische Massstäbe für den autoritären Herrscher Erdogan. Tatsächlich aber ist Erdogan der Totengräber der türkischen Republik. Was Mustafa Kemal Atatürk einst begann, kommt jetzt zu einem Ende.An diesem Sonntag aber ist, viel zu früh, doch leider nicht unerwartet, die türkische Republik verstorben.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Die drangsalierte Opposition spricht von Manipulationen bei dieser sowieso schon unfairen Wahl. Erdoğan aber behauptet seinen Sieg und wird allein dadurch zum Sieger. Die Realität bestimmt nur er. Wahr ist, was der Präsident sagt. Das ist ein Erkennungszeichen von Diktaturen. Schon bisher gab es in der Türkei keine Institutionen mehr, die stark genug wären, Erdogan aufzuhalten. Justiz, Polizei und Behörden hat er gesäubert, kritische Medien geschlossen,
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