Zum Inhalt springen

International Die Horror-Fahrt: Journalist schmuggelt sich auf Schlepper-Schiff

Das Los Tausender von Flüchtlingen lässt sich vom Sofa aus nur schwer nachvollziehen. Ein französischer Reporter will selbst erfahren, wie es sich anfühlt, auf der Flucht zu sein. Er teilt die Angst mit all jenen, die ausser ihrem Wunsch auf ein neues Leben nichts mehr haben.

Legende: Video «Nimmt Teil an der Schock-Fahrt: Reporter Genauzeau.» abspielen. Laufzeit 3:46 Minuten.
Aus 10vor10 vom 17.09.2015.

Die Bilder der erschöpften, verzweifelten, aufgebrachten Flüchtlinge sind allgegenwärtig. Und doch kann man sich von der warmen Stube aus die Realität dieser Menschen kaum ausmalen.

Ein französischer Reporter will nicht mehr nur zuschauen, sondern mitfühlen. Und so besteigt er selbst ein Schlepperboot, das Flüchtlinge von der türkischen Küste bis auf die Insel Lesbos bringen soll.

Dabei erfährt er Erschütterndes. Dass nautische Codices auch für Kummer sorgen können. Dass Beschleunigung zwar die Passagiere erleichtert, aber dem Bootsmotor zusetzt. Und dass Pistolen zum Einsatz kommen, wo Menschen im Beten begriffen sind.

7 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Franz Huber (Raffi)
    Die Schlepper haben jetzt mit diesem Schlauchboot und den Schwimmwesten, die sie zur Verfügung gestellt haben rund 100000 Euro gemacht. Kein Wunder konnten die sich vor Freude kaum mehr einkriegen. MIch würde wundern was mit den Booten und ganz neuen Westen nach erfolgter Ueberfahrt passiert. Werden die wiederverwendet. Wenn ja, wie gelangen diese zurück in die Türkei. Das wäre journalistisch interessant gewesen. Ansonsten muss ich sagen, habe ich es mir viel schlimmer vorgestellt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von robert mathis (veritas)
      F.Huber,die gebrauchte Schwimmwesten liegen massenhaft an Stränden,in Griechenland gesehen,genau so die Boote,die haben ihren Dienst getan,aufräumen können die Eu-Bürger.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Maligan Jury (jury maligan)
    Der Journalist hat sich nicht auf das Schlepper-Schiff geschmuggelt, sondern wurde dort akzeptiert - und die Schlepper wussten warum: Es wurde tatsächlich fast ein Propaganda-Film und eine Ermutigung, die Seefahrt auf sich zu nehmen. Ich finde das eine journalistische Geschmacklosigkeit. Das wahr wohl eher um seinen Bericht für viel Kohle zu verkaufen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von robert mathis (veritas)
      Ich finde es nicht richtig dass Journalisten demonstrieren wie man in Booten illegal in Europa einreisen kann statt sie davon ab zu halten und so indirekt nur die Schlepper unterstützen,diese lachen sich einmal mehr ins Fäustchen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Niklaus Bächler (parteilos!!)
    Wer sich neutral den Bericht des Journalisten anschaut muss bezüglich der Flüchtlinge zum Schluss kommen, dass die polemische Abwertung der reinen «Wirtschaftsflüchtlinge mit Bügelfaltenlosen & Smartphones» zu überdenken ist! Dies ist eine reine humanitäre Katastrophe. Die skrupellosen Schlepper sind hart zu bestrafen, denn sie tragen eine grosse Mitverantwortung am Elend derMenschen!Nebenbei ist es mal wieder ein Riesengeschäft für solche, die sonst schon eine grenzwertige Lebenshaltung haben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen