Die Schneise der Verwüstung in Oklahoma

Ein Tornado hat Anfang Woche einen Vorort von Oklahoma im gleichnamigen US-Bundesstaat verwüstet. Mindestens 24 Menschen kamen dabei ums Leben. Nun hat Google Luftbilder veröffentlicht, die eine Idee vermitteln vom Ausmass der Zerstörung.

Am Pfingstmontag hat im US-Bundesstaat Oklahoma ein Tornado schwere Verwüstungen angerichtet. Die schlimmsten Schäden richtete der Sturm in der Ortschaft Moore an. Mindestens 24 Menschen fanden den Tod, über 200 wurden verletzt. Bis zu 13‘000 Häuser wurden zerstört.

Nun hat der Internet-Konzern Google auf seinem Karten-Dienst Luftbilder der Zerstörung veröffentlicht. Sie vermitteln eine Ahnung, mit welch gewaltiger Wucht der Tornado die Siedlung traf. Die Spur der Zerstörung ist teils weit über einen Kilometer breit.

Aufgenommen wurden die Bilder am 22. Mai, zwei Tage nach der Katastrophe. Zum Vergleich lassen sich Satellitenaufnahmen einblenden, die am 29. April dieses Jahres aufgenommen wurden.

Obama nimmt Augenschein

Am Sonntag will US-Präsident Barack Obama das Katastrophengebiet besuchen. Dort will er den Opfern Trost spenden. Laut dem Weissen Haus will sich Obama auch davon überzeugen, dass alles Nötige zum Wiederaufbau getan wird.