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Amtseinführung in Washington Donald Trump ist Präsident – Das Protokoll zum Nachlesen

Donald J. Trump ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Der Republikaner hat seinen Eid auf die Lincoln-Bibel vor dem Kapitol abgelegt. In seiner Inaugurationsrede verspricht er für sein Land bessere Zeiten. Alles rund um die Amtseinführung hier im Protokoll.

Personen auf einer Treppe.
Legende: Die Hauptakteure: Präsident Trump und Ex-Präsident Obama, ihre Vizepräsidenten sowie die First Ladys. Reuters
  • Unter den Stufen des Kapitols in Washington hat Donald Trump seinen Amtseid geleistet.
  • In seiner ersten Rede als 45. Präsident der USA versprach er bessere Zeiten. Er werde stets die Interessen seines Landes an erste Stelle setzen.
  • Trump schloss seine Rede mit seinem bekannten Wahlspruch: «Wir werden Amerika wieder gross machen.»
  • Hunderttausende nahmen an den Festlichkeiten teil, Tausende protestierten gegen die Amtseinführung. 28'000 Polizisten sicherten die Veranstaltung ab.
  • Auf der Tribüne vor dem Kapitol waren rund 1600 geladene Gäste. Unter ihnen auch die ehemaligen Präsidenten und deren Ehefrauen. Somit wohnte auch Trumps ehemalige Kontrahentin Hillary Clinton der Inauguration bei.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 19:25

    Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

    Mit diesen Bildern, welche die Nasa zu Ehren des neuen Präsidenten aus dem Weltall twitterte, schliessen wir unseren Liveticker. Herzlichen Dank für Ihr Interesse und einen schönen Abend!

  • 19:23

    Schluss mit Privilegien: Biden reist per Zug heim

    Und plötzlich ist man wieder ein «Normalo»: Der ehemalige Vize-Präsident Joe Biden (74) hat Washington nach dem Amtsantritt von Donald Trump mit der Bahn verlassen. Gemeinsam mit seiner Frau Jill stieg er in der Union Station, dem Hauptbahnhof, in einen Zug nach Wilmington (Delaware), wo beide ihr Zuhause haben. Der Vollständigkeit halber muss gesagt sein, dass Biden ein grosser Zugfan ist und bereits während seiner Zeit als Senator oft pendelte.

    .
    Legende: Keystone
  • 19:15

    Tumulte vor Trump Tower in New York

    Während der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten ist es vor dem Trump Tower in New York zu Protesten und Tumulten gekommen. Mehrere Gruppen von Demonstranten versammelten sich vor dem Wolkenkratzer in Manhattan und protestierten mit Plakaten und Sprechchören gegen Trump. Eine Gruppe schaffte es kurzzeitig, die noble Fifth Avenue zu blockieren, bis sie von einem grossen Polizeiaufgebot wieder von der Strasse verdrängt wurde.

  • 19:11

    Die Regierung Trump gibt bereits zu reden

    Kurz nach Trumps Vereidigung kündigt dessen Regierung auf der Internetseite des Weissen Hauses bereits an, ein modernes Raketenabwehrsystem zu entwickeln. Dieses sei als Schutz gegen Raketenangriffe von Staaten wie Iran oder Nordkorea
    gedacht.

  • 19:09

    Mehrere Festnahmen, zwei Polizisten verletzt

    Bei den Anti-Trump-Protesten am Rande der Vereidigung sind nach Angaben der Polizei «zahlreiche» Menschen festgenommen worden. Einigen werde
    vorgeworfen, randaliert zu haben. Zwei Polizisten hätten leichtere Verletzungen erlitten. Polizeifahrzeuge seien beschädigt worden.

  • 19:01

    Wie geht es für Trump weiter?

    Erst gibt es in der Rotunde des Kapitols ein Mittagessen zu Ehren von Trump und Pence, an dem Regierungsführer und Freunde teilnehmen. Im Anschluss inspiziert das neue Staatsoberhaupt die US-Streitkräfte und leitet dann zusammen mit Vize Pence die Militärparade vom Kapitol die Pennsylvania Avenue entlang. Am Abend tanzen sich Trump und seine Melania auf insgesamt drei Bällen die Füsse wund.

    «Inaugural Luncheon»: Hier wird Donald Trump mit Regierungsführern und Freunden tafeln.
    Legende: «Inaugural Luncheon»: Hier wird Donald Trump mit Regierungsführern und Freunden tafeln. Reuters
  • 18:46

    Einschätzungen von SRF-Korrespondentin Priscilla Imboden

    Populist in einem geteilten Land

    Donald J. Trump will das Establishment entmachten. «Es ist eine Machtübergabe von Washington an euch alle», verkündete Donald Trump, der neue Präsident der USA. «Das ist euer Tag», sagte Trump.
    Damit erntete er viel Applaus. Viele glauben, dass er ihr Champion sein wird. Mindestens so viele Menschen aber reiben sich die Augen, weiterhin ungläubig, dass ein Mann ohne Respekt für die demokratischen Institutionen ins Weisse Haus einzieht.
  • 18:46

    Noch herrscht gähnende Leere im neuen Twitter-Account von Donald Trump. Doch da allgemein bekannt ist, wie gerne Trump in die (Twitter)-Tasten greift, dürfte sich dort bald ein anderes Bild bieten.

    .
    Legende: Twitter
  • 18:43

    Ab in die Ferien, heisst es für die Obamas

    Barack Obama und seine Michelle verlassen das Kapitol und entfliehen Washington per Hubschrauber – auf den nun «arbeitslosen» Ex-Präsidenten und seine Gattin warten geruhsame Ferien in Palm Springs.

    Legende: Video Die Obamas melden sich ab abspielen. Laufzeit 0:40 Minuten.
    Vom 20.01.2017.
  • 18:34

    SRF-Korrespondent: «Keine versöhnlichen Worte»

    Es sei bemerkenswert, wie nah Donald Trump bei der Rede an seiner Wahlkampfrhetorik geblieben sei, sagt SRF-USA-Korrespondent Peter Düggeli. Trump habe unter anderem immer wieder betont, wie sehr er sich fürs Volk und gerade auch für die Mittelklasse einsetzen wolle. Versöhnliche Worte in Richtung all jener, die lieber Hillary Clinton an der Spitze gesehen hätten, gab es jedoch keine.

  • 18:20

    Und wie schliesst Trump seine Rede?

    Genau: «We will make America great again!», lauteten die abschliessenden Worte Trumps.

  • 18:18

    Trump: «Nun ist es Zeit zu handeln»

    «Lasst Euch von niemandem sagen, dass wir das nicht schaffen können», fährt Trump fort. Er werde dem Land wieder zu Wohlstand verhelfen. Wenn Amerika zusammenhalte, sei es nicht zu stoppen. Es sei in der Vergangenheit genug geredet worden. «Jetzt ist es Zeit zu handeln.» Und der neue US-Präsident versichert dem Volk: «Man wird Euch nie wieder ignorieren!»

  • 18:13

    Trumps Devise ist klar: «America First, America First»

    Die Mittelklasse sei in der Vergangenheit geschröpft worden. «Doch das gehört nun der Vergangenheit an.» Von diesem Moment an regiere eine neue Vision das Land: «America First, America First.»

    «Ich werde Euch nie enttäuschen», verspricht Trump. «Wir holen uns unsere Grenzen, unsere Jobs und unsere Träume zurück.»

  • 18:09

    Trump: «Dieses Gemetzel wird aufhören»

    Der neue US-Präsident verspricht zum wiederholten Male, erbarmungslos gegen Kriminelle und Gangs vorzugehen. «Dieses Gemetzel wird aufhören.»

    Auch ruft Trump dazu auf, den islamistischen Terrorismus auszulöschen. Der neue US-Präsident sagt, man werde den radikal-islamischen Terrorismus vom Antlitz der Erde verschwinden lassen.

  • 18:07

    Trump: «Alles ändert sich jetzt»

    Doch unmittelbar danach kritisiert Trump, wie sich Politik und Wirtschaft entwickelt hätten. Unzählige Jobs seien verloren gegangen. «Das alles ändert sich jetzt und hier! Dieser Moment gehört Euch!» Ab sofort werde das Volk wieder regieren. «Die vergessenen Leute sind nicht länger vergessen!»

    Legende: Video Die Antrittsrede von US-Präsident Donald Trump abspielen. Laufzeit 16:00 Minuten.
    Vom 20.01.2017.
  • 18:04

    Trump: «Danke, Barack und Michelle!»

    Versöhnliche Worte: Trump bedankt sich zu Beginn seiner Antrittsrede bei Barack Obama und Michelle. «Ihr seid wunderbar gewesen!»

  • 18:01

    «Congratulations, Mister President!»

    «Ich, Donald Trump, schwöre feierlich...»: Donald Trump ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Er hat seinen Amtseid vor dem Obersten Verfassungsrichter der USA, John Roberts, abgelegt.

    Legende: Video Donald Trump legt den Amtseid ab abspielen. Laufzeit 1:36 Minuten.
    Vom 20.01.2017.
  • 17:55

    Mike Pence ist vereidigt

    «So help me God»: Trumps Vize Mike Pence hat nun seinen Amtseid abgelegt. Joe Biden und Barack Obama gratulieren.

  • 17:46

    Die Krawatte sitzt – nicht

    Trumps Jüngster Barron fiel schon in der Wahlnacht nicht unbedingt durch überschäumenden Enthusiasmus auf. Auch heute wirkt er lässig-cool, sprich: gelangweilt. Aber zumindest die Krawatte muss sitzen, findet Mama Melania.

    Melania rückt Barron die Krawatte zurecht.
    Legende: Keystone
  • 17:37

    Programm ist leicht verzögert

    Pünktlichkeit ist sekundär bei einem solch wichtigen Staatsakt: Trump wird seinen Amtseid voraussichtlich frühestens um 18 Uhr ablegen. Zuvor wird Mike Pence als Vizepräsident vereidigt.

36 Kommentare

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  • Kommentar von paul waber (sandokan)
    Trump hat recht. Eine Land, wie die USA kann es sich nicht leisten, auf der ganzen Welt Kriege zu führen und den Polizisten zu spielen und andererseits die Schulden ins Endlose wachsen und die Bevölkerung verarmen zu lassen. Nun muss auch Frau Merkel schauen, wo sie das Geld für die EU-Rüstung bekommt und Putin deutlich netter behandeln....
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Es droht das Er Einsamer Präsident wird, den schon in 2 Jahren wird das Parlament erneuert, da werden sich viele vorsichtig sein. Die Republikaner müssen sich Entscheiden, soll Trump ein Republikanischer Präsident sein oder die Republikaner sich zur Trump Partei wandeln. Eine Partei die durch eine Persönlichkeit zu sehr geformt wird, steigt mit Ihr auf, aber fällt auch wenn sein Indentiätsfigur nicht mehr da ist. Gerade in dem Wissen stehen die Republikaner vor einer Zerreißprobe.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Präsident Trump, es war eine Traurige Inauguration, sogar der Himmel weinte. Die Stimmung war kühl, fast frostig, man dachte man wahr an einer Beerdigung. Und die Rede, statt in der Mehrheit des Volkes die Ihn nicht wollen eine Brücke zur Versöhnung zu bauen, stehlt sich hin als Messias und fühlt sich Berufen allen die nicht mit Ihm gehen den Krieg zu erklären. Das war nicht eine Rede zum Aufbruch, sondern eine Rede für den Krieg. Sogar bei seinen Anhänger sah man nicht die vollkommene Freude.
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    1. Antwort von Michael Räumelt (Wirtschaftskanzlei)
      Richtig erkannt, der Himmel weinte Freudentränen, und es hagelte dazu Applaus.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Sie haben Zum Wörterbuch hinzufügen Harr Räumelt, aber das ist so bei Menschen die einem Rot als Blau verkaufen wollen, nur des eigenen Interesse wegen.
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