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International Drei Frauen nahe Paris unter Terrorverdacht festgenommen

Am Wochenende hatte die Polizei im Herzen von Paris ein Auto mit mehreren Gasflaschen sichergestellt und damit möglicherweise einen weiteren Anschlag verhindert. Im Zuge der Ermittlungen wurden nun drei Frauen in einem Vorort festgenommen.

Legende: Video Terroranschlag in Paris vereitelt abspielen. Laufzeit 1:14 Minuten.
Aus Tagesschau vom 09.09.2016.

Nach der Entdeckung eines Autos mit mehreren Gasflaschen in der Pariser Innenstadt hat die Polizei am Donnerstag drei Frauen festgenommen. Eine von ihnen wurde verletzt, als Polizisten nach einem Messerangriff das Feuer eröffneten, wie Innenminister Bernard Cazeneuve mitteilte. Die Frauen im Alter zwischen 19 und 39 Jahren hätten «wahrscheinlich neue, gewalttätige Aktionen» geplant.

Polizeieinsatz bei Paris
Legende: Polizeieinsatz bei Paris: Drei Frauen zwischen 19 und 39 wurden unter Terrorverdacht festgenommen. Reuters

Gasflaschen-Fund im Herzen von Paris

Ein Polizist sei bei der Festnahme südlich von Paris mit einem Messer an der Schulter verletzt worden, aber nicht in Lebensgefahr, sagte Cazeneuve.
Das Auto mit den Gasflaschen und drei Behältern mit Diesel-Treibstoff war am Wochenende in der Nähe der Kathedrale Notre-Dame im Herzen von Paris entdeckt worden. Die Polizei hatte in den vergangenen Tagen bereits vier Verdächtige festgenommen, insgesamt wurden damit sieben Personen gefasst, darunter ein Paar mit Kontakten zu radikalen Islamisten, das den Sicherheitsbehörden bekannt war.

Autobesitzer freigelassen

Die Pariser Staatsanwaltschaft nahm den Fall wegen der erhöhten Terrorgefahr sehr ernst und leitete Vorermittlungen wegen Terrorverdachts ein. Der Besitzer des Fahrzeugs wurde zwischenzeitlich ebenfalls festgenommen, allerdings am Dienstagabend nach einer Befragung durch die Ermittler wieder freigelassen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    Herr Haller, ist Ihre Frage ironisch gemeint? Der Grund ist doch immer derselbe, die westliche Kultur ist unehrenhaft, sie muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verdrängt oder eliminiert werden, dh. Terror in kleinem und grossem Rahmen, von optischer und verhaltensmässiger Abgrenzung im Alltag bis hin zu Attentaten. Es muss vollendet werden, was Sultan Süleyman begonnen, das haben uns verschiedenste muslimische Staatsmänner angekündigt.
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Religiöser Fanatismus ist keine Frage des Geschlechts. Solange es gegen Ungläubige geht. Erfahrungsgemäss leben die Attentäter ja weniger religiös als gedacht, die meisten kommen aus dem Kriminellen-Milieu. Viel interessanter ist, dass fast alle Attentäter immer bereits hinlänglich bekannt sind. Moralisch-rechtlich knifflige Frage, die sich aufdrängt, ob es ab einem bestimmten Punkt vertretbar wäre, diese Leute in Schutzhaft zu nehmen um den Preis, dass dann keine Attentate mehr stattfinden.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Welche Motive haben oder könnten den diese 3 Frauen und die 4 Festgenommen gehabt haben?
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