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Drei Tote in Münster Kein Hinweis auf islamistisches Motiv

  • In der deutschen Stadt Münster ist ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren. Die Menschen sassen vor einem Lokal.
  • Laut Polizei gibt es drei Tote und 20 Verletzte. Sechs schweben in Lebensgefahr.
  • Nach der Tat hat sich der Fahrer im Wagen erschossen, so die Polizei.
  • NRW-Innenminister Herbert Reul sagt, dass momentan nichts auf einen islamistischen Hintergrund hindeutet. Die Ermittlungen nach dem Motiv gehen am Sonntag weiter.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 22:45

    Der Täter war bekannt

    Zurzeit ist noch vieles unklar. Etwa was die Hintergründe der Tat betreffen. Der Täter hingegen ist bekannt – über ihn gibt es erste Erkenntnisse, sagt SRF-Korrespondent Adrian Arnold. Zudem plante die Stadt Münster schon seit längerem Poller in der Stadt, um Angriffe mit Fahrzeugen zu verhindern. Die erste sollten in wenigen Wochen aufgebaut werden. Alles dazu im Beitrag der Tagesschau Spätausgabe.

    Legende: Video Tote und Verletzte in Münster (D) abspielen. Laufzeit 01:44 Minuten.
    Aus Tagesschau Spätausgabe Wochenende vom 07.04.2018.
  • 22:17

    Identität der Todesopfer noch unklar

    Die Identität der beiden getöteten Opfer ist momentan weiter unklar. Die Polizei kann keine Angaben machen, wer die beiden Toten seien. Sie habe dazu keine Informationen, sagte eine Sprecherin.

  • 21:43

    Ermittlungen gehen morgen weiter

    Die Behörden vermelden, dass nach der blutigen Tat in Münster die Ermittlungen zum Täter und seinem möglichen Motiv am Sonntag fortgesetzt werden. Dabei geht es auch um sein Umfeld und die Frage, ob er möglicherweise Helfer hatte.

  • 21:02

    Erdogan greift Macron an

    Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat den tödlichen Vorfall in Münster für einen verbalen Angriff auf den französischen Amtskollegen Emmanuel Macron genutzt.

    «Da, Ihr seht doch, was die Terroristen in Deutschland machen, oder?», sagte Erdogan im westtürkischen Denizli nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. «Das wird auch in Frankreich geschehen. Ihr werdet sinken, solange der Westen diese Terroristen nährt.»

  • 20:37

    Drei Todesopfer

    Entgegen ersten Informationen sind bei dem Zwischenfall in Münster insgesamt drei Menschen ums Leben gekommen. Es handele sich um zwei Opfer und den Täter, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). «Es sind in der Summe drei.» Zuvor hatte das Bundesinnenministerium von insgesamt vier Toten gesprochen.

  • 20:27

    Kein islamistischer Hintergrund

    NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sagt, es gebe drei Tote – zwei Opfer und den Täter, der sich selbst gerichtet habe. Er sei ein deutscher Staatsbürger. Es spreche derzeit nichts für einen islamistischen Hintergrund. Das Bundesinnenministerium spricht von vier Toten.

  • 20:24

    «Wir trauern mit Münster»

    «Wir trauern mit Münster», sagt EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. «Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Mein grosser Dank gilt all jenen, die ihnen in diesen schweren Momenten helfen. Ich wünsche ihnen ebenso wie natürlich den Verletzten viel Kraft.»

  • 20:11

    Merkel und Steinmeier trauern

    Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier haben sich nach dem blutigen Zwischenfall in Münster bestürzt gezeigt. «Meine Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern und den Angehörigen. Mein tiefes Mitgefühl gilt allen, die einen geliebten Menschen verloren haben und in tiefer Sorge sind», teilte Steinmeier mit. «Wir müssen von einer schweren Gewalttat ausgehen.» Er dankte allen Ordnungs- und Rettungskräften im Einsatz.
    Merkel erklärte, es werde alles Denkbare zur Aufklärung der Tat und zur Unterstützung der Opfer und ihrer Angehörigen getan.

  • 20:07

    Adrian Arnold aus Berlin

    Das sagt SRF-Korrespondent Adrian Arnold zu den Geschehnissen.

    Legende: Video Adrian Arnold aus Berlin abspielen. Laufzeit 01:48 Minuten.
    Aus Tagesschau vom 07.04.2018.
  • 19:23

    Innenministerium gibt keine Informationen zum Täter

    Das nordrhein-westfälische Innenministerium tritt einem Bericht nicht entgegen, demzufolge es sich bei dem Täter von Münster um einen psychisch auffälligen Deutschen handeln soll. «Ich kann das weder bestätigen noch dementieren», sagt ein Sprecher.

    Legende: Video Tote und Verletzte in Münster (D) abspielen. Laufzeit 00:57 Minuten.
    Aus Tagesschau vom 07.04.2018.
  • 19:04

    Wahrscheinlich kein Terror-Anschlag

    Bei dem Täter von Münster soll es sich nach einem Bericht von «Süddeutscher Zeitung», NDR und WDR um einen Deutschen handeln. Der Mann sei 1969 geboren und psychisch auffällig gewesen. Offenbar liege kein terroristischer Hintergrund vor, hiess es ohne Angaben von Quellen weiter. Die Wohnung des Täters werde derzeit durchsucht.

  • 18:49

    Reaktionen von Politikern

    Deutsche Politiker zeigen sich erschüttert über die Tat. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) schreibt auf Twitter:

    «Mit Bestürzung habe ich von dem schrecklichen Vorfall in Münster erfahren. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Die Polizei in Münster und in ganz NRW arbeitet jetzt mit Hochtouren an der Aufklärung des Sachverhaltes.»

  • 18:25

    Sechs Schwerverletzte

    Gemäss den neusten Angaben der Polizei wurden beim Vorfall 20 Personen verletzt, sechs davon schwer.

  • 18:08

    Hintergründe unklar

    Die Hintergründe des tödlichen Zwischenfalls in Münster sind nach Angaben von Oberbürgermeister Markus Lewe noch unklar.

    Legende: Video Bilder aus Münster abspielen. Laufzeit 00:35 Minuten.
    Aus News-Clip vom 07.04.2018.
  • 18:06

    Gerüchte um weitere Täter

    Laut Polizei gibt es Gerüchte, wonach zwei weitere Menschen aus dem Transporter gesprungen und geflüchtet seien könnten. Das sei aber nicht sicher und müsse nun verifiziert werden.

    Legende: Video Stand um 18:00 Uhr abspielen. Laufzeit 00:28 Minuten.
    Aus Tagesschau am Vorabend vom 07.04.2018.
  • 18:04

    Verdächtiger Gegenstand

    Im Kleinlastwagen hat die Polizei einen verdächtigen Gegenstand gefunden. Deshalb sei der Tatort weiträumig abgesperrt worden, sagt ein Polizeisprecher. Um was für einen Gegenstand es sich handele und ob davon eine Gefahr ausgehe, müsse nun geklärt werden.

  • 17:54

    Nach jetzigem Stand vier Tote

    Beim Vorfall sind nach Angaben des Bundesinnenministeriums nach jetzigem Informationsstand vier Menschen gestorben. Darunter sei auch der mutmasslicher Täter, der einen Kleintransporter in eine Menschenmenge gelenkt haben soll.

    Legende: Video Drei Tote und viele Verletzte in Münster abspielen. Laufzeit 00:14 Minuten.
    Aus News-Clip vom 07.04.2018.
  • 17:38

    Bundesregierung spricht Beileid aus

    Die deutsche Bundesregierung spricht den Opfern von Münster und ihren Angehörigen ihr Beileid aus. «Furchtbare Nachrichten aus Münster», schreibt die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer auf Twitter. «Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen.» Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) dankt auf Twitter den Rettungskräften vor Ort. «Müssen alles tun, um Hintergründe der Tat aufzuklären», schreibt sie.

  • 17:34

    «Latente hohe Anschlagsgefahr»

    Erich Rettinghaus, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft in Nordrhein-Westfalen, sagt gegenüber der «Rheinischen Post»: «Es bestand stets eine latente hohe Anschlagsgefahr in ganz Deutschland. Nun hat es auch NRW getroffen, waren wir bisher glücklicherweise immer in der Lage geplante Attentate und Anschläge im Vorfeld zu verhindern, ist es dieses Mal nicht gelungen.»

  • 17:31

    Einige Schwerverletzte

    Mehrere Verletzte schweben in Lebensgefahr, so die Polizei.

    Rettungsfahrzeuge.
    Legende: Keystone
Legende: Der Zwischenfall ereignet sich in der deutschen Stadt Münster – diese liegt rund 600 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt. SRF

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19 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Mag sein,dass kein organisierter terroristischer Hintergrund besteht. Terror ist das allemal.
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  • Kommentar von Erwin Jenni (ej)
    Zuerst möchte ich mein tiefes Mitgefühl den Opfern gegenüber ausdrücken. Was mich immer wieder erstaunt ist die Tatsache, dass man vorallem bei Anschlägen in Deutschland sofort zu beschwichtigen versucht und betont, dass es keinen terroristen Hintergrund gibt. Was heisst "psychisch labil"? Sind Terroristen nicht auch psychisch labil oder anders ausgedrückt: Werden sie nicht in erster Linie durch religiöse Indoktrination radikalisiert und zu Terroristen erzogen? Viele Fragen bleiben.
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    1. Antwort von Lucas Kunz (L'art pour l'art)
      Da dürft's wohl massive Unterschiede geben!
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    2. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Wenn sich - nicht privilegierte - Terroristen zusammenrotten, fliegen sie in Deutschland meistens vor der schae(n)dlichen Tat auf. Einzeltaeter, die sich allein auf einen Anschlag vorbereiten, ohne in den ueberwachten Fernmeldeverbindungen auffaellig zu werden, lassen sich jedoch nicht praeventiv ausforschen und festnehmen. Eine Grundgefahr ist die bis hin zur Verweigerung von Grundrechten und gar Grundbeduerfnissen reichende Maennerdiskriminierung in als Demokratien nur larvierten Bibeltheokrat
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    3. Antwort von Peter Holzer (Peter Holzer)
      Was würden sie als Behörde denn tun. Vor irgendwelchen Abklärungen innert den ersten Minuten noch mehr Angst und Schrecken unter der Bevölkerung verbreiten? Das wichtigste in solchen Situation ist die Verhinderung einer Massenpanik und Verbreitung von Vermutungen. Sollte es sich beim Attentäter um jemanden handeln der irgendwo in seinem Stammbaum Anzeichen einer Migration aufweist, so werden wir es falls nötig erfahren. Sollte es gar einen religiösen Hintergrund geben, dann sowieso.
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    4. Antwort von Andrea Esslinger (weiterdenken)
      Es sagt auch niemand, dass es keinen terroristischen Hintergrund hat, aber keinen islamistischen. Wenn der Terrorist bzw. Amokläufer stock-katolisch, extremistisch-freikirchlich, radikal-atheistisch oder konservativ-buddhistisch ist, dann hat es eben einfach keinen islamistischen Hintergrund.
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    5. Antwort von B. Lobermann (Weihnachtsfreude)
      L. Kunz Sie schreiben "Da dürft's wohl massive Unterschiede geben!" Ohne Belege oder Nachweise dass es einen Unterschied, gar einen massiven geben würde. Merken Sie nicht wie widersprüchlich Sie sich hier äussern?
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    6. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Nachdem die AfD-Politikerin von Storch bereits kurz nach der Tat ihre Hassparolen und Schuldzuweisungen von sich twitterte und damit die entsprechenden Fremdenfeindlichen und Islamophoben Gerüchte weiter anheizte, ist es nicht mehr als vernünftig, dass die Behörden als erstes versuchen zu deeskalieren und beschwichtigen. Zumal der Täter Deutscher ist und kein Terroristischer Hintergrund besteht.
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    7. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Um Gerüchten vorzubeugen ist es richtig, wenn darauf hingewiesen wird dass es sich nicht um einen religiösen oder politischen Hintergrund handelt.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Sprachlosikeit und Unverständnis für solche Taten kommen hoch! Da ist der Täter anscheinend "labil" und bringt doch eine eine "verbrecherische Energie auf" um eine so sinnlose Tat zu begehen!
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