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International «Dschihadi John» ist identifiziert

Er ist ein Symbol der Grausamkeit des Islamischen Staates: Der vermummte Mörder der Terrormiliz, der den US-Journalisten James Foley im August 2014 enthauptet hat. Mehrere Medien wollen ihn nun identifiziert haben.

Legende: Video «Dschihadi John» heisst Mohammed Emwasi abspielen. Laufzeit 01:33 Minuten.
Aus Tagesschau vom 26.02.2015.

Der berüchtigte Mörder aus den Enthauptungsvideos der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist Medienberichten zufolge identifiziert. Bei dem bislang als «Dschihadi John» bekannten Mann handele es sich um Mohammed Emwasi, berichteten mehrere Medien übereinstimmend.

Mörder fiel durch britischen Akzent auf

«Dschihadi John» war erstmals im August in einem IS-Enthauptungsvideo zu sehen. Er fiel durch seinen britischen Akzent auf. Britische und amerikanische Behörden bestätigten die Berichte zunächst nicht.

Laut BBC ist Emwasi gebürtig aus Kuwait, Mitte zwanzig und lebte früher wohl im bürgerlichen Londoner Westen. Er sei seit längerem auf dem Radar britischer Geheimdienste, hiess es unter Berufung auf verlässliche Quellen. Aus ermittlungstaktischen Gründen sei seine Identität bislang nicht bekanntgemacht worden.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Ich hoffe, er wird von seinen 72 Jungfrauen im Paradies totgestreichelt und erleidet dabei einen "himmlischen" Herzinfarkt und sich in der Hölle wiederfindet. Was für eine Paranoia, und patriarchalische Welt.
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  • Kommentar von Stanic Drago, Delemont
    Wieso machen wir uns so Ahnungslos? Seit Jahrzehnten bringen wir in diesen Gegend Menschen um. Unsere Politische-Ekonomische System unterstütz brutalste Diktatoren. Werden Waffen an Feinde unsere Feinde geliefert. Jede Verbrechen gegen Menschlichkeit wird toleriert wenn es unseren Interessen dient. Es ist logisch, dass ein Wiederstand entsteht. Es ist auch logisch, dass gut ausgebildete Menschen da mitmachen. Und sie machen genau das, was wir seit Jahrzehnt mit Ihnen machen.
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Diese Bestie zerstört das Märchen von Obama, Burkhalter und Co., dass man Moslems bloss eine Chance, eine Ausbildung und einen Job geben müsse, um sie vor dem "Terrorist für Allah"-werden abzubringen. Jetzt stellt sich heraus, dass dieser blutrünstige Messerjocke aus gutbürglichem Hause stammt, eine IT-Ausbildung als Programmierer machte und einen Job hatte. Aber er wurde von den phösen britischen Behörden "misshandelt" - ein guter Grund, in einem anderen Land Menschen den Kopf abzuschneiden.
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Doch bewiesen ist, dass konvertierte Christen die schlimmsten sind! Und brutale Killer gibt es auch unter Christen. Aber insofern gebe ich Ihnen recht, dass eine gute Ausbildung & einen Job keine Garantie dafür ist, dass man nicht zum Verbrecher oder Mörder wird. Wer kann schon in die Köpfe von Menschen schauen! Aber eben, wer in der Politik gibt schon gerne zu, dass die jungen Menschen, welche bei der IS Gräueltaten begehen, eben nicht ausnahmslos aus den Ghettos kommen?
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