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International Dutzende Tote bei Offensive gegen Al Kaida in Jemen

Bei mehreren Drohnenangriffen sind in den vergangenen Tagen mindestens 40 mutmassliche Al-Kaida-Mitglieder getötet worden.

Zerstörtes Auto nach dem Angriff in der Provinz Baida
Legende: Zerstörtes Auto nach dem Angriff in der Provinz Baida: Bei mehreren Drohnenangriffen starben mindestens 40 Menschen. Reuters

Bei mehreren Luftangriffen sind am Wochenende mindestens 40 mutmassliche Al-Kaida-Kämpfer im Jemen getötet worden.

Nach Angaben lokaler Stammesführer starben am Sonntag bei einem Drohnenangriff auf ein mutmassliches Trainingscamp der Extremisten mindestens 30 Menschen. Der Vorfall ereignete sich in der südlichen Provinz Abjan. Am Vortag sollen bei einem Angriff in der zentral gelegenen Provinz Baida bereits zehn mutmassliche Terroristen getötet worden sein.

Wer hinter den Angriffen steht, ist offiziell nicht bekannt. Allerdings verfügen allein die USA in dieser Region über Drohnen. Die Einsätze der unbemannten Fluggeräte sind höchst umstritten, weil dabei immer wieder unbeteiligte Zivilisten zu Tode kommen.

Die Angriffe richten sich gegen die Al Kaida auf der Arabischen Halbinsel – kurz AQAP, die vom Jemen aus agiert. Die Gruppe gilt als der gefährlichste und aktivste Ableger des globalen Terrornetzwerks.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Die Krankheit der Amerikaner nennt sich Terror-Phobie. Alles was nicht für Amerika ist, ist ein Terrorist. Und die EU macht da gerne mit. Bestes Beispiel die Ukraine. Früher war es der Kommunismus, den es zu bekämpfen galt, heute sind es Terroristen. Auffallend dabei ist, dass sie immer glauben, dass sie irgend etwas bekämpfen müssen, dass sie die Herren dieser Welt sind & alle nach ihrem Willen handeln & denken müssen. Und die Mittel es zu erzwingen werden immer perfider.
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  • Kommentar von D. Koenig, Dublin
    Die Drohnenangriffe sind meiner Meinung ein terrroistisher Akt der in der Zukunft nur mehr Probleme fuer die USA und dem Westen kreieren wird. Mord und merh Mord. Rache und mehr Rache. Leider habe ich keine bessern Worte. Schweizer haelt Euch fern, fern, fern. Abber bleibt weise in der kommenden Abstimmung.
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  • Kommentar von Markus Meier, Bern
    Wer gibt den USA das Recht, missliebige Leute in einem fremden Land zu ermorden und getötete Zivilisten als "Collateral-Schäden" in Kauf zu nehmen? Wer Hass sät, wird Hass ernten. Die Arroganz der USA ist ein Zeichen von Krankheit und von moralischem Zerfall. Und genau das hätte die Schweiz auch gegenüber dem verlogenen US-Machtmissbrauch im Finanzsektor längst klar machen und weitere Verhandlungen ablehnen müssen. Statt dessen rutschen wir auf den Knien rum - grotesk und dekadent.
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