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International EDA bestätigt: Schweizer Studentin bei Busunfall verletzt

Ein Bus mit Austauschstudenten kollidierte in Katalonien mit einem Auto. 13 Studentinnen starben, viele weitere wurden verletzt. Unter diesen Verletzten ist laut dem EDA auch eine junge Schweizerin. Die Ermittler sehen menschliches Versagen als Unfallursache.

Bei einem Busunglück in der Nähe von Tarragona sind nach neusten Angaben 13 Studentinnen ums Leben gekommen. Zuvor hatten die Behörden von 14 Toten berichtet. 43 Menschen wurden verletzt, die meisten davon schwer.

Im Car waren Erasmus-Studierende, die einen Ausflug nach Valencia unternommen hatten. Sie sollen zwischen 22 und 29 Jahre alt sein. Unter den Verletzten ist auch eine junge Schweizerin, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilt. Sie konnte das Spital inzwischen verlassen. «Unter den Todesopfern und Verletzten befinden sich gemäss den lokalen Behörden keine weiteren Schweizer Staatsangehörigen», teilte das EDA weiter mit.

Alle Toten sind weiblich

Die lokalen Rettungsdienste hatten zuvor die Nationalitäten der 57 Carpassagiere bekannt gegeben: Demnach sassen Studenten aus der Schweiz, Ungarn, Deutschland, Schweden, Norwegen, Tschechien, Neuseeland, Grossbritannien, Italien, Peru, Bulgarien, Polen, Irland, Palästina, Japan, Ukraine, Holland, Frankreich und Finnland im Bus.

Woher die Todesopfer stammten, bleibt weiterhin unklar. Der Ministerpräsident der Region sagte allerdings gegenüber einem lokalen Radiosender, die Verstorbenen seien allesamt weiblichen Geschlechts.

Legende: Video Bus-Unglück in Spanien abspielen. Laufzeit 1:01 Minuten.
Aus Tagesschau vom 20.03.2016.

Menschliches Versagen wahrscheinlich

Der Bus war kurz vor Morgengrauen mit 57 Menschen an den rechten Rand der Autobahn geraten. Der Fahrer hat dann das Steuer herumgerissen. Daraufhin ist der Bus auf die Gegenfahrbahn geraten, mit einem Personenwagen kollidiert und auf der Seite liegengeblieben. Alles deute auf menschliches Versagen des Fahrers hin, sagte Jané.

Die zwei Menschen in dem Auto sind verletzt worden. Der Fahrer des Busses überstand das Unglück leicht verletzt. Ein Test auf Alkohol und Drogen hat keinen Befund ergeben.

Die katalanische Regierung hat eine Telefon-Hotline für Angehörige der Buspassagiere eingerichtet.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    Die sog. geschlechtsneutrale Sprache treibt bei SRF Blüten: Statt "ein Schweizer Studierender" könnte man gleich ein "Student" schreiben, denn durch den Artikel "ein" ist sowieso schon klar, dass es sich um einen Mann handelt. Fehlt nur noch eine Formulierung wie "ein männlicher Studierender". Aber eben: Es geht hier um Ideologie. Und durch die Verwendung des substantivierten Verbs im Partizip Präsens "Studierender" zeigt man, dass man politisch auf der rechten Seite steht: Nämlich der linken.
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    1. Antwort von Hans Jonas (2000)
      Interessant - nur finde ich, ist dieses Thema nicht der richtige Ort um Werbung für die eigene politische Gesinnung zu machen. Mich macht die Geschichte traurig; Ihnen geht was ganz anderes durch den Kopf.
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  • Kommentar von Margot Helmers (Margot Helmers)
    Mein Gott, soviele junge Hoffnungsträger. Gerade bei jungen Menschen gibt es sehr viele Verwandte und Freunde. Ich wünsche ihnen psychologischen Beistand und Kraft. So einen Verlust steckt man als Eltern nie weg.
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