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Einmischung im US-Wahlkampf? Trump will Rolle des FBI untersuchen lassen

Trump
Legende: Trump hat eine mögliche Überwachung seines Wahlkampfteams immer wieder zum Thema gemacht. Keystone
  • Das US-Justizministerium wird abklären, ob das FBI 2016 einen Spion in das Wahlkampflager von Donald Trump eingeschleust hatte.
  • Darauf haben sich Präsident Trump, der stellvertretende Justizminister Rod Rosenstein und FBI-Direktor Christopher Wray bei einem Gespräch geeinigt.

Bei den Untersuchungen solle «allen Ungereimtheiten» nachgegangen werden, die die Untersuchungen des FBI und des Justizministeriums zum Trump-Wahlkampf betreffen, gab das Weisse Haus bekannt.

Zudem habe man sich geeinigt, dass Trumps Stabschef John Kelly ein Treffen von FBI, Justizministerium und dem Nationalen Geheimdienstkoordinator gemeinsam mit Mitgliedern des Kongresses einberufen solle. Dabei soll als hochgradig vertraulich eingestuftes Material gesichtet werden.

Untersuchung auf Twitter angekündigt

Trump hatte vorher angekündigt, prüfen lassen zu wollen, ob sein Präsidentschaftswahlkampf 2016 unter der Obama-Regierung vom Justizministerium oder dem FBI unterwandert oder beobachtet wurde. Er werde diese Untersuchung am Montag auch offiziell fordern, hatte Trump auf Twitter geschrieben.

Dabei gehe es um mögliche politische Gründe und darum, ob eine Forderung nach Überwachung aus dem Umfeld des damaligen Präsidenten Barack Obama gekommen sei, hatte er erklärt.

Gegenwärtig untersucht Sonderermittler Robert Mueller, ob Trumps Wahlkampfteam mit Vertretern der russischen Regierung zusammenarbeitete. Russland und Trump haben dies stets von sich gewiesen.

31 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas F. Koch (dopp.ex)
    @Walt, bitte nicht vergessen, dass Sessions von Trump ins Amt gesetzt wurde. Und auch nicht vergessen, dass Potus alle Keypositions neu besetzten darf und es immer noch an Personal fehlt. Und drittens gibt es auch in den USA die Gewaltentrennung von Legislative, Judikative und Exekutive. Auffällig, dass er Innert drei Tagen (10-20.05) 21 Tweets absetzte. Da muss ihn jemand ganz schön verärgert haben. Oder war so schlechtes Golfwetter?
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    1. Antwort von Walter Wieser (Walt)
      Eigentlich spielt es keine Rolle wer Sessions ins Amt gesetzt hat. Er macht seinen Job nicht und darum sollte Trump ihn entlassen.
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Der Informant der in Trumps-Team für das FBI spionierte heisst Stefan Halper und bekam für seine Arbeit vom Verteidigungsministerium (damals unter Obama) 1'058'161 Dollar. Er war schon früher für Geheimdienste unterwegs.
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  • Kommentar von Walter Wieser (Walt)
    Endlich schlaegt Trump zurueck. Was man schon lange bezueglich der Korruption der FBI & DOJ Fuehrung weiss kommt jetzt hoffentlich und endlich ans Tageslicht. Jeff Sessions muss gehen und die Machenschaften der vorgaengigen Regierung muessen aufgedeckt werden. Drain the swamp!
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    1. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      Er trifft nur niemanden. ;))
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    2. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      Wissen Sie, warum die Machenschaften des FBI, des Justizdepartementes (DOJ), der Clinton-Demokraten usw. bisher nur zögerlich untersucht wurden und DT sich so lange Zeit gelassen hat? Denke, es sind mächtige Kreise, mit denen sich hier DT anlegt. Denken Sie, wird es ihm gelingen, da wirklich die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen?
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    3. Antwort von Christina Gehre (Chrisi)
      Ja jetzt geht es hoffentlich los und es werden die fiesen Machenschaften vom Sumpf aufgedeckt. Hoffe das man auch die Clinton Sache richtig und gründlich untersucht, wie alles andere auch. Auf jeden Fall wird es spannend und vielleicht werden irgendwann mal die Augen deren Menschen geöffnet, die ständig Trump schlecht machen. Kein Mensch ist perfekt, schon gar nicht, die es glauben sie wären es. Ich finde er macht es gut. Besser wie die EU die ständig fordert und droht :-)
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    4. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      Habe vieles an DT's Politik zu kritisieren (Iranpolitik, Unterstützung Israels, fallen lassen von Michael Flynn, ein guter Mann, seine Wirtschaftspolitik, seine Fiskalpolitik usw.). Aber hier geht es um Machenschaften gegen die Demokratie. DT ist nun mal der gewählte Präsident. Alle die sich gegen ihn verschworen und die Demokratie zu zerstören versucht haben, sollten entsprechend zur Rechenschaft gezogen werden. Es ist nicht Russland, das für die US-Demokratie eine Gefahr darstellt...
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    5. Antwort von Walter Wieser (Walt)
      @ Hans Bernoulli. Ich denke DT und die paar wenigen Politiker die zu 100 % hinter ihm stehen koennten es schaffen den Sumpf aufzubrechen. Waere gut fuer die USA und den Rest der Welt. Bin nicht ganz sicher ob es gelingen wird aber es sieht von Tag zu Tag besser aus.
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