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International Eltern erkennen ihre entführten Töchter auf Video

Die Eltern konnten 77 Mädchen auf dem Video der Terrorgruppe identifizieren. Die Schülerinnen waren vor einem Monat in Nigeria verschleppt worden. Sicherheitskräfte suchen fieberhaft nach ihnen.

Angehörige haben 77 der entführten nigerianischen Mädchen erkannt. Sie waren auf dem Video zu sehen, das die Terrorgruppe Boko Haram vor ein paar Tagen in Umlauf gebracht hatte.

Insgesamt sind im Video 136 Jugendliche zu sehen, die typisch muslimische Gewänder tragen und Verse aus dem Koran rezitieren. Boko-Haram-Chef Abubakar Shekau hatte erklärt, viele der überwiegend christlichen Geiseln seien zum Islam konvertiert.

Die Gruppe hatte Mitte April mehr als 200 Mädchen aus einer Schule verschleppt. Trotz intensiver Suche auch mit internationaler Hilfe fehlt von ihnen bisher jede Spur.

Verhandlungen: Regierung schwankt

Ein nigerianischer Politiker sagte dem britischen Sender BBC, die Regierung sei nun doch eventuell zu Verhandlungen mit den Extremisten bereit. Shekau hatte im Gegenzug für die Freilassung der Geiseln gefordert, dass alle inhaftierten Boko-Haram-Kämpfer aus dem Gefängnis entlassen werden.

Wenn er es ernst meine, dann solle der Boko-Haram-Chef Vertreter für Gespräche entsenden, erklärte der nigerianische Minister für Sonderaufgaben. Zuvor hatte die Regierung jeden Dialog ausgeschlossen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von D. Schmidel, St. Gallen
    Die inneren Werte des Menschen sind Schöpfungsgut und können durch keine Religion ersetzt werden. Und wenn dies durch psychische Gewalt und Macht trotzdem geschieht, sind das die Folgen. Religion ist kein Innerer Wert, sie ist äussere Machtergreifung.
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