Zum Inhalt springen

International Empörung über den Fall #Ferguson

Erneut erlebt die US-Kleinstadt Ferguson Aufruhr und Gewalt. Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken zeigen: die Meinungen sind gemacht, die Situation ist verfahren.

Die Krawalle in der Kleinstadt Ferguson bewegen die USA. Die Twitterwelt ist in Aufruhr, wie diese Karte zeigt. Kaum gibt die Geschworenen-Jury ihren Entscheid bekannt, folgen unzählige Reaktionen im Netz.

Auch die Frontseiten der Zeitungen am nächsten Morgen sind voll mit den Unruhen. Die Angst von einem Flächenbrand wächst.

Auch wenn das Ausmass völlig anders war; bei gewissen Bildern werden sogar Analogien zum chinesischen Tian’anmen-Massaker gezogen.

Zerstörte Schönheit in Ferguson. Auch in diesem Foto steckt viel Symbolik.

Mit einer empörten Twitter-Botschaft hat Frankreichs schwarze Justizministerin Christiane Taubira auf den umstrittenen Justizentscheid in Ferguson reagiert.

Sie zitierte in ihrer auf Englisch verfassten Botschaft eine Textzeile aus einem Lied des schwarzen jamaikanischen Reggae-Musikers Bob Marley, der in seinem Song «I shot the sheriff» (Ich erschoss den Sheriff) einem Sheriff die Aussage zuschrieb: «Kill them before they grow» (Tötet sie bevor sie gross werden).

Das amerikanische Journalisten-Netzwerk, will eine ständige Benachteiligung der schwarzen Bevölkerung bei der Polizeiarbeit in Ferguson nachgewiesen haben.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von P.Meier, Zürich
    Ein Krimineller begeht eine Straftat, der Ladenbesitzer will ihn stellen und der Kriminelle greift den Ladenbesitzer an. Darauf alarmiert der Ladenbesitzer die Polizei. Der Kriminelle greift den Polizisten an, der Polizist macht von seiner Schusswaffe gebrauch (Punkt!) - und der Kriminelle ist jetzt das Opfer von Rassismus?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von A. Schulze, Paderborn
      Einerseits haben Sie recht, aber dieses Recht wird all zu gerne bei jeder möglichen Gelegenheit genutzt. Bei Weißen ist es anders. Da fuchtelte einer mit einer Pistole in einer Fußgängerzone. Die Polizei hat ihn versucht zu beruhigen bis er mit einem nicht tödlichen Schuss beruhigt wurde. Ist zwar jetzt eine Vermutung aber wäre er dunkelhäufig gewesen, wäre es schneller gegangen, so die Statistik.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Der ewige Kampf der Kulturen und Rassen, die ewige Wiederholung des Gleichen. Und auch wenn die Welt jetzt wieder aufschreit, es wird immer so weitergehen. Und in den gleichen 24 Stunden brachten sich in den USA (und anderswo) auch viele Schwarze um, gegenseitig, und Weisse, und Andere auch, zuhauf, doch weil keine Polizei involviert war, spricht kein Mensch darüber. Aber Emotionen sind gefragt, Feindbilder muss es geben, auch wie immer schon, denn nur so fühlen sich die GUTEN wenigstens besser.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen