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Anschlag in St. Petersburg Entsetzen und Mitgefühl weltweit

Nach dem Anschlag in St. Petersburg gilt eine dreitägige Trauer. Beileidsbekundungen kommen aus der ganzen Welt.

Legende: Video Sprengsatz explodiert in U-Bahn abspielen. Laufzeit 01:25 Minuten.
Aus Tagesschau vom 03.04.2017.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach den Betroffenen, ihren Angehörigen und den Bürgern Russlands auf Twitter sein «tiefstes Mitgefühl» aus.

Federica Mogherini und Jens Stoltenberg (Archivbild vom 18. Februar anlässich der Münchner Sicherheitskonferenz).
Legende: Federica Mogherini, EU-Aussenbeauftragte (L) und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg äussern sich betroffen. Reuters

Federica Mogherini, Vizepräsidentin der EU-Kommission und EU-Aussenbeauftragte, hat namens der EU-Aussenminister dem russischen Aussenminister Sergej Lawrow kondoliert. «Unsere Gedanken sind bei allen Menschen Russlands», schrieb Mogherini auf Twitter. Sie und die EU-Minister hatten in Luxemburg unter anderem über eine neue Strategie für Syrien diskutiert.

Die deutsche Bundesregierung zeigte sich bestürzt über die Ereignisse. «Das sind furchtbare Nachrichten aus St. Petersburg», schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter. «Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen und ihren Familien.» Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wünschte den Verletzten rasche Genesung.

Der deutsche Aussenminister Sigmar Gabriel sagte, «neben dem Entsetzen gibt es einfach jetzt nur die grosse Trauer und das Mitgefühl mit den betroffenen Familien und den Menschen in Russland». Noch wisse man nicht, was genau sich ereignet habe und kenne die Hintergründe nicht, sagte Gabriel. Ein solcher verbrecherischer Akt würde durch nichts zu rechtfertigen sein.

US-Präsident Donald Trump verurteilte den Anschlag in St. Petersburg. Auf Reporterfragen sagt Trump, dieser sei «eine schreckliche Sache - es passiert überall auf der Welt - absolut eine schreckliche Sache».

Die Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard verurteilt jede Form der Gewalt wie in St. Petersburg auf das Schärfste. Sie spricht den Betroffenen ihr Mitgefühl aus.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von E. Jacobs (E.J.)
    Wo sind die Russischen Farben auf dem Brandenburger Tor oder auf dem Eiffelturm? Wo sind die ach so bestürzten Aktivisten mit der Aufschrift "Je suis St. Petersburg"?
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Sie bringen es auf den Punkt! Aber eben: Unter guten Freunden wird das Brandenburger Tor od. der Eiffelturm in den Farben des jeweiligen Landes angestrahlt. So zeigt man Solidarität mit dem Land, den Menschen, welche Opfer eines Terroranschlag geworden sind. Bei einem Land, wo man auf Kriegsfuss steht, überträgt man es dann leider auch auf die Menschen, die dort leben. Die Entrüstung wäre sicher viel grösser, wenn unter den Opfern Touristen aus dem restlichen Europa wären. So ist heutige Politik
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    2. Antwort von A. Zuckermann (azu)
      Dann reissen Sie doch etwas an… ah, zu zeitaufwendig? Das es in Russland fast keine Zivilgesellschaft mehr gibt, ist wohl nicht die schuld der wenigen Aktivisten, sondern der russischen Politik.
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    3. Antwort von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
      Je suis St. Petersburg? Das Problem ist, dass dieser Name viel zu lang ist. Im Ernst: Schon dieser Satz an sich - je suis .... - ist ein Verhältnisblödsinn, als ob plötzlich alle solidarisch wären. Ich nenne das kollektive Heuchelei. - Was aber das Anstrahlen einer Landesfahne betrifft, sehe ich darin viel mehr Sinn. Natürlich müssten jetzt auch die russischen Farben erscheinen, aber es sind billige politische Gründe, die dagegen sprechen, und zudem ist das Material ausgegangen.
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  • Kommentar von Jacqueline Zwahlen (Jacqueline Zwahlen)
    Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie Stoltenberg aus lauter "tiefstem Mitgefühl" mit Tränen in den Augen diese Beileidsbezeugung verfasste, ebenso Mogherini und Konsorten. Bestimmt brachten sie aus Trauer und Entsetzen beim Abendessen keinen Bissen herunter, zündeten für die Betroffenen eine Kerze an und haben vor dem Zubettgehen für alle Menschen Russlands gebetet. Ironie off.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Bei Terroranschlägen im restlichen Europa, drängen Merkel, Hollande & Co. immer vor Kameras, um der Regierung des betroffenen Landes, den Angehörigen & Opfern ihr Mitgefühl auszudrücken. Passiert es in Russland, wird getwittert & das Twittern ist so ähnlich unpersönlich, wie eine Mitgefühls-Bekundung per SMS.
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    2. Antwort von James Klausner (Harder11)
      Ich finde Ihren Zynismus (schlagen Sie nach was Ironie ist) reichlich unangebracht und geschmacklos. Lassen Sie das Zündeln auf Kosten der Opfer. Machen Sie auch Gesinnungskontrolle, wenn Ihnen jemand kondoliert?
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    3. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Also hier muss ich mich mal einmischen. Herr Waeden hat vollkommen Recht für meine Begriffe. Es ist doch langsam eine Krankheit geworden nur noch zu twittern. Was Unpersönlicheres gibt es nicht, ...gerade bei so einer Katastrophe. In Deutschland hat es sogar nur der Regierungssprecher gemacht. Entweder man zeigt eine richtige Anteilnahme oder man lässt es.
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    4. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Inzwischen hat ja Frau Merkel pers. mit einem Telegramm ihr Beileid ausgesprochen. Etwas spät, aber sie hat es getan und das ist sehr gut so.
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  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    Soweit ich im russischen Radio vernommen habe, hat sich Tusk auf Russisch an die Russen gewendet. Eine schöne Geste.
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Eine gute Geste so sein Mitgefühl auszudrücken. Auch unsere Bundespräsidentin hat sofort einige pers.. Zeilen geschrieben. So sollte es sein. Es sind unschuldige Menschen die ihr Leben verloren haben.
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