Entwicklungshilfe der OECD auf Höchststand

Mit der Konjunktur der Weltwirtschaft steigen auch wieder die Gelder für die Entwicklungshilfe an. Doch das von den Vereinten Nationen vorgegebene Ziel erreichen nur eine Handvoll Länder.

Die 34 OECD-Mitgliedsstaaten haben im vergangenen Jahr mehr Geld als jemals zuvor für Entwicklungshilfe ausgegeben. Inflationsbereinigt seien die Ausgaben der Geberländer um 6,1 Prozent auf 134,8 Milliarden Dollar gestiegen, teilte die Organisation mit.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geht davon aus, dass die Zahlungen 2014 Jahr noch einmal steigen. Danach sollen sie sich auf dem dann erreichten Niveau einpendeln.

Bund will Entwicklungshilfe ausbauen

Die Schweiz steigerte ihre Ausgaben um 3,4 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar. Damit ist sie laut OECD ein «mittelgrosser Geber». Der Betrag entspricht 0,47 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE). Bis 2015 will die Schweiz 0,5 Prozent erreichen.

Das Ziel der Vereinten Nationen von mindestens 0,7 Prozent des BNE erreichten 2012 nur fünf Länder. Dies waren wie in den Jahren zuvor Dänemark, Luxemburg, Norwegen und Schweden sowie erstmalig Grossbritannien.