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International Erbprinz Alois: Haushalt muss entlastet werden

Die Sanierung der Staatskasse – das ist immer noch die grösste Herausforderung Liechtensteins. Erbprinz Alois rief in seiner Rede zum Staatsfeiertag auf der Schlosswiese in Vaduz die Bevölkerung zu mehr Eigenverantwortung auf.

Vor genau zehn Jahren, als 36-Jähriger, hatte der Liechtensteiner Thronfolger am frühen Morgen des Staatsfeiertages die Regierungsgeschäfte von seinem Vater, Fürst Hans-Adam II., übernommen. Danach hielt Alois seine erste Rede als regierender Erbprinz. Heute, als 46-Jähriger, sagte Alois, die Sanierung des Staatshaushaltes sei weiterhin ein Hauptthema der liechtensteinischen Politik.

«Wir sind teilweise bedenkenlos der Entwicklung vieler europäischer Wohlfahrtstaaten gefolgt und haben übersehen, dass dies bei sinkenden Staatseinnahmen nicht mehr finanzierbar ist», betonte der Thronfolger.

Nicht nur die Staatsaufgaben müssten überprüft werden, sondern «auch unsere persönlichen Einstellungen und Angewohnheiten». Alois rief die Bevölkerung dazu auf, mehr Eigenverantwortung zur Entlastung des Staatshaushaltes zu übernehmen und einen persönlichen Beitrag zu leisten. An der Feier nahmen rund 3000 Personen teil.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Markus Meier, Bern
    Zuerst schmeissen Hans-Adam, Alois & Co. ungefragt das Tafelsilber aus dem Fenster, verraten die Standortvorteile und werfen die Kunden, die sie jahrelang mit dem Versprechen geködert haben, sie vor den unersättlichen Steuervögten zu schützen, genau diesen Geiern zum Frass vor - nur um mit der eigenen Bank etc. EU-konform im internationalen Finanzbusiness mitmischen zu können. Natürlich verloren die Kunden das Vertrauen und zogen in Scharen aus. Und jetzt soll das Volk die Zeche bezahlen...
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