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Erfolg für US-Präsident Senat stimmt Trumps Steuerreform zu

Legende: Video Senat verabschiedet Trumps Steuerreform abspielen. Laufzeit 03:02 Minuten.
Aus Tagesschau vom 02.12.2017.
  • Der US-Senat hat einem Gesetzesentwurf über eine umfassende Steuerreform zugestimmt.
  • Die Abstimmung fiel knapp aus: 51 Senatoren votierten dafür, 49 stimmten gegen die von US-Präsident Trump eingebrachte Gesetzesvorlage. Kein Demokrat stimmte für die Reform.
  • Das Repräsentantenhaus hatte der Vorlage bereits zugestimmt.

Da das Abgeordnetenhaus zuvor aber eine eigene Vorlage verabschiedet hatte, müssen beide Entwürfe noch unter einen Hut gebracht werden, bevor Präsident Trump das Reformgesetz nach abschliessenden Abstimmungen in beiden Häusern des Kongresses unterzeichnen kann. Doch nach der Zustimmung im Senat sind die Chancen, dass er das noch vor Weihnachten tun kann, sehr gross.

Steuererleichterungen für Unternehmen

Beide Vorlagen zielen im Kern auf massive Steuersenkungen für Unternehmen ab. Generell kommen Reiche erheblich besser weg als Ärmere und die Mittelschicht. Nach unabhängigen Schätzungen dürfte die Reform zudem das Haushaltsdefizit deutlich erhöhen.

Schon lange träumt die Partei davon, die im internationalen Vergleich relativ hohen Unternehmenssteuern zu senken.
Autor: Isabelle JabobiSRF-Korrespondentin

Kommt die Steuerreform durch, wäre das Trumps erster grosser Gesetzeserfolg in seiner bisher rund zehnmonatigen Amtszeit. «Das Ja zur Steuerreform ist zweifellos ein substantieller Erfolg für die Republikaner. Schon lange träumt die Partei davon, die im internationalen Vergleich relativ hohen Unternehmenssteuern zu senken,» sagt SRF-Korrespondentin Isabelle Jacobi dazu.

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42 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Es wäre sehr interessant, wenn man einmal die "wahren" Steuersenkungen hören oder lesen könnte. Trump selber hat gesagt, dass die Reform für ihn (also Reiche) nicht gut sei, + er will die mittleren und unteren Einkommen ebenfalls entlasten. In der Schweiz werden in einem solchen Fall, den Reichen grosse Steuererleichterungen gewährt, + den mittleren Einkommen keine. Das gleiche erreicht die USA wenn sie die Unternehmen (Reiche) nicht allzu hoch entlasten. Daraus ergibt sich das gleiche Ergebnis.
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  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Es sieht ganz danach aus, als ob Warren Buffets Prognose, dass ein Krieg zwischen Arm und Reich stattfinde und seine Klasse am gewinnen sei, nach wie vor richtig ist. Weniger Steuereinnahmen führt automatisch zu verringerten Staatsausgaben. Somit ist sichergestellt, dass die sozialen Spannungen in den USA zunehmen und kein Geld da ist, wie versprochen die marode Infrastruktur zu sanieren. Vielleicht wird auf Pump ein bisschen an der Mauer zu Mexiko rumgewerkelt, damit Great Trump glänzen kann.
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  • Kommentar von Benedikt Walchli (Benedikt Walchli)
    Grundstein für "Made in USA" wurde wieder neu gelegt!
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      eher für "Made im Apfel..."
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    2. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Sorry, "Wurm im Big Apple" ist wohl korrekter, denn aus einer Made könnte ein Schmetterling schlüpfen, was ich in diesem Fall doch sehr bezweifle.
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