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International Erstes MH17-Opfer identifiziert

Die Luftbrücke für die Opfer des Flugzeugabsturzes in der Ostukraine ist vorerst beendet. Insgesamt 227 Särge sind in die Niederlande geflogen worden. Ein erstes Opfer wurde identifiziert. Noch sind nicht alle Todesopfer aus der malaysischen Boeing MH17 geborgen.

Ein Niederländer steht mit einer Flagge auf Halbmast, während Opfer des Flugzeugabsturzes vom Flughafen Nieuwegein in die Gerichtsmedizin transportiert werden. (reuters)
Legende: 227 Särge sind unterdessen in die Niederlande übergeführt worden. Unklar ist, um wie viele Opfer es sich dabei handelt. Reuters

Ein erstes Opfer des Flugzeugabsturzes in der Ostukraine ist identifiziert worden. Dabei handelt sich nach Medienberichten aus den Niederlanden um einen Niederländer. Angaben zu Person und Geschlecht wurden nicht gemacht. Die Angehörigen und der Bürgermeister der Heimatgemeinde seien informiert worden.

Die malaysische Passagiermaschine mit 298 Menschen an Bord war am 17. Juli auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur über der Ostukraine vermutlich abgeschossen worden. Mehr als 200 Experten untersuchen die Leichen in einer Kaserne in Hilversum.

Die Luftbrücke für die Opfer des MH17-Flugzeugabsturzes in die Niederlande ist vorerst beendet. Zwei Militärmaschinen aus Australien und den Niederlanden brachten am Samstag weitere 38 Särge nach Eindhoven. Es war der vierte Transport in Folge aus der ostukrainischen Stadt Charkow.

Niederländische Militärpolizisten suchen weitere Opfer

Damit sind 227 Särge mit menschlichen Überresten des abgestürzten Fluges MH17 übergeführt worden. Um wie viele der insgesamt 298 Opfer es dabei geht, ist nicht klar. Erst beim Öffnen der Leichensäcke werden Gerichtsmediziner das feststellen können.

Die niederländische Regierung rechnet damit, dass sich an der Absturzstelle noch weitere Opfer befinden. Um ihre Bergung zu ermöglichen, trafen am Samstag in Charkow 40 unbewaffnete niederländische Militärpolizisten ein.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Guggisberg, Busswil
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten 27.07.2014: ORF-Reporter widerlegt US-Aussage: Keine Leichen-Schändung durch Rebellen. Eines der neuen Argumente zur Begründung von Sanktionen gegen Russland lautet: Die Rebellen haben die Leichen der Opfer des abgeschossenen Flugzeugs würdelos behandelt. Bundesaußenminister Steinmeier hat sich diese US-Version zu eigen gemacht. Doch der Augenzeugenbericht eines ORF-Reporters zeigt:Die Rebellen haben im Umgang mit den Leichen völlig korrekt gehandelt !!!
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    1. Antwort von Lucas Kunz, Sallneck
      Wer hat denn gesagt, dass der Umgang mit den Toten nicht korrekt sei? War's nicht gar die OSZE? Und ein einziger Reporter behauptet das Gegenteil - war der überall? Sagt er das von sich aus, oder muss er schön tun, um weiter seiner Tätigkeit nachgehen zu können? Sie sehen, die Quelle ist durch aus in Zweifel zu ziehen, bzw. man darf einige ? dahinter setzten.
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    2. Antwort von Peter Oppliger, Walenstadt
      @Guggisberg,wieso unipolares Gefängnis?Können Sie näher erklären was sie damit meinen,und was dies konkret mit dem Konflikt in der Ukraine zu tun hat?
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    3. Antwort von Markus Guggisberg, Busswil
      Die Erwerbsquote in den USA beläuft sich heute nur noch auf 21%. 50 Mio US Bürger leben von Foodstamps. Die USA leben heute praktisch nur noch von der großen Verbreitung des Dollars. Die Probleme haben sich seit dem 1. Weltkrieg deutlich akzentuiert. Die USA haben sich von Krieg zu Krieg durchgehangelt. Mit Ihrer Politik haben sie praktisch die ganze Welt in Geisel- und Schuldenhaft genommen, wobei ihnen heute jedes Mittel recht ist, um allfällige Abweichler zur Räson zu zwingen ... Teil 2 folgt
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    4. Antwort von Markus Guggisberg, Busswil
      Nachdem Saddam Hussein versuchte, das irakische Öl in Dinar zu verkaufen wurde der frühere Held der USA nach dem Einfall in Kuwait zum Schurken erklärt. Russland wurde in dem Moment zur Bedrohung für die USA, als Putin 2008 die SPIMEX in St.Petersburg mit der Handelswährung Rubel und dem Ziel gegründet hat, Russland unabhängiger vom Dollar zu machen. In der Folge hat nun die USA versucht, potentiell Verbündete von Russland in die Abhängigkeit des Westens zu treiben ... Teil 3 folgt
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    5. Antwort von Peter Oppliger, Walenstadt
      @Guggisberg:Wow,was für eine abstruse Verschwörungstheorie!Alles mit Währungspolitik zu begründen zeugt nicht gerade von einem grossen Verständnis der Weltpolitik!
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    6. Antwort von Markus Guggisberg, Busswil
      @Peter Oppliger: ... Verschwörungstheorie? Scheint mir etwas zu einfach zu sein. Als „neues Instrument der US-Außenpolitik“ bezeichnet Victoria Nuland den Finanzkrieg gegen Russland. Zudem nennt sie die Verunsicherung der Märkte als „ein Skalpell ... der europäischen und der US-Außenpolitik“. Die Amerikaner kämpfen vor allem um die Vorherrschaft des Dollar. Dafür ist ihnen jede Manipulation recht - offenbar auch ein offener Wirtschaftskrieg gegen Russland !!! (Teil 3 wurde durch SRF geblockt)
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    7. Antwort von Peter Oppliger, Walenstadt
      @Guggisberg:Natürlich wird jetzt Russland Finanziell in die Mange genommen,anders geht es nicht.Denn es ist nach wie vor einer der korruptesten Länder dieser Welt !Ich zähle mal Stichwortartig kurz auf:Wahlbetrug Putin zum Präsidenten/Jukos-Skandal,Chodorkovski/Unterstützung Assadregime Syrien,Blockadehaltung UNO-Sicherheitsrat/Unterstützung Iran,Blockadehaltung UNO-Sicherheitsrat/Lybien,UNO-Sicherheitsrat,Blockadehaltung die Liste ist unvollständig!
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  • Kommentar von Markus Guggisberg, Busswil
    Denn das Eingeständnis von AP, deckt sich mit einem Bericht von Robert Parry, demzufolge die CIA erschrocken gewesen sein soll, als sie die Satelliten-Fotos zu Gesicht bekam. Parry schreibt: Meine Quelle sagte mir: Die US-Geheimdienste verfügen über detaillierte Satellitenbilder von der verdächtigen Raketenabschuss-Batterie, auf welcher die Rakete zu MH17 abgefeuert wurde. Doch die Batterie scheint unter der Kontrolle von Soldaten der ukrainischen Regierungsarmee gewesen zu sein !!!
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Falls es wirklich so war, können wir davon ausgehen, dass früher oder später jemand "singen" wird. Bisher scheint noch allzu vieles an den Haaren herbeigezogen. Bis heute vermisse ich ein klares Bekenntnis des Bedauerns von der russischen Seite, gerade hier hätte Putin einhaken können. Es ist ja durchaus möglich, dass keine Russen westlich und östlich der Grenze geschossen haben - aber die bestreitenden Worte auf beiden Seiten wirken nun einmal unglaubwürdig und unehrlich.
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    2. Antwort von Peter Oppliger, Walenstadt
      Ihre Formulierungen zeigt ja,dass dies nur ein Gerücht ist,und alles auf wackligen Füssen steht.Bis jetzt ist überhaupt noch nichts bewiesen.Ich hoffe auch dass jemand zu singen anfängt,damit wir endlich erfahren welche Partei wirklich geschossen hat.Zu denken gibt mir dass die Separatisten die Kontrolle über das Absturzgebiet hatten,niemand ranliessen,und selber zuerst sich an Leichen und Flugzeugteilen zu schaffen machten.
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    3. Antwort von Otto Würz, Winterthur
      @Herr Guggisberg: Typische Verschwörungstheorie, die keinen Sinn ergibt: Für die ukrainische Regierungsarmee gibt es keinen Grund, auf Flugzeuge zu schießen, da die Separatisten über keine Luftwaffe verfügen. Als 'false-flag-Aktion' hingegen würde man wohl zur Tarnung kaum "besoffene Truppen in ukrainischer Uniform" einsetzen. Dies jedoch sollen die Satellitenbilder gemäß Robert Parry angeblich zeigen.
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    4. Antwort von Markus Guggisberg, Busswil
      @Otto Würz: ... nun ja, ich bin mit Ihnen einig, Sinn macht das keinen. Jedoch waren auf dem Satellitenphoto rund um die Raketenbatterien betrunkene, ukrainische Soldaten zu sehen. Ich kann mir nun schlecht vorstellen, dass sich die Rebellen betrinken, bevor sie sich gegen die ukrainische Armee wehren müssen !!!
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    5. Antwort von Peter Oppliger, Walenstadt
      @Guggisberg,Für mich stellen sich andere Fragen so z. B.: welche Nationalität haben die Separatisten,resp.wieviele sind aus Moskau und wieviele aus der Ukraine??Was treibt das russische Militär alles an dieser Grenze,und inwieweit sind diese in den Konflikt und den Abschuss von MH17 involviert?Wieviele Geheimdienstagenten bewegen sich in dem Kriegsgebiet?Wie gut funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Russland und den Separatisten?Welche Waffen wurden über die Grenze schon verschoben?etc.etc.
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    6. Antwort von Markus Guggisberg, Busswil
      @Peter Oppliger: ... ich finde diese Fragen ebenfalls wichtig. Jedoch sollten wir die Militärberater in Kiev nicht vergessen. Persönlich muss ich sagen, dass eine multipolare Welt mit Spannungen die bessere Option ist, als ein unipolares Gefängnis mit Unfähigkeit zur Veränderung !!!
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    7. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @P. Oppliger: Ist da nicht ein Widerspruch? Zuerst wird den Separatisten ständig vorgeworfen, dass die Absturzstelle überhaupt nicht gesichert wäre & tun sie es dann, wird ihnen vorgeworfen, dass sie niemanden "ran lassen" würden. Wenn, denn hätten ja die ersten OSZE-Beobachter anbieten können, die Stelle zusammen mit den Separatisten "fachgerecht" zu sichern. Aber von dieser Seite tönte es nur: "Wir sind lediglich zum beobachten hier!"
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    8. Antwort von Peter Oppliger, Walenstadt
      @Waeden:Ja wissen Sie Wiedersprüche gibt es in solchen Kriegen immer vor allem wenn er so Hinterlistig von Russland geführt wird,wie in diesem Fall. Doch ihre Überlegung hat doch einen entscheidenden Haken,warum sollte man die Absturzstelle von jemanden sichern lassen,der Haupverdächtiger ist für diesen Abschuss,und der jede Legitimität für immer verloren hat irgendwelche Ansprüche zu stellen an dieses Land?!
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