Erstmals suchen U-Boote nach vermisstem Flugzeug

Bis jetzt fehlt immer noch jede Spur von der verschollenen Boeing der Malaysia Airlines. Nun wird auch unter Wasser gesucht – mit Spezialdetektoren und U-Booten.

Drohnen-U-Boot auf Schiff, Arbeiter, Kran

Bildlegende: Wettlauf gegen die Zeit: Auf der Suche nach der verschollenen Maschine kommt auch Spezialgerät zum Einsatz. Reuters

Nach der verschollenen Boeing von Malaysia Airlines wird nun auch unter Wasser gesucht: Erstmals kam ein Spezialsuchgerät für Flugschreiber (Blackbox) der US-Marine zum Einsatz. Der sogenannte Towed Pinger Locator wird von einem Schiff im Indischen Ozean hinterher hergezogen.

Die Suche werde in dem Gebiet begonnen, auf das bislang die meisten Erkenntnisse als Absturzort hinweisen. Dies sagte der australische Einsatzleiter, Angus Houston. «Im besten Fall sendet der Flugschreiber für einen Monat Signale. Diese Zeit ist bald abgelaufen.» Neben den bereits beteiligten Schiffen und Flugzeugen kämen zudem zwei U-Boote bei der Operation zum Einsatz.

Am 8. März verschwand die Boeing 777 mit 239 Menschen an Bord von den Radarschirmen. Am Montag ist dies 30 Tage her. Das ist die Zeit, in der die Blackbox in der Regel Signale sendet. Ohne diese wird die Suche erschwert. Der Grund für das Unglück ist weiter unklar. Aufschluss darüber kann allenfalls der Flugschreiber geben.

Das Suchgebiet ist 223'000 Quadratkilometer gross und befindet sich 1680 Kilometer nordwestlich der australischen Stadt Perth.