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Erstmals unter Trump Guantánamo-Insasse nach Saudi-Arabien verlegt

  • Erstmals in der Regierungszeit von US-Präsident Donald Trump ist ein Insasse des US-Gefangenenlagers Guantánamo verlegt worden.
  • Der Häftling sei nach Saudi-Arabien gebracht worden, teilte das US-Verteidigungsministerium mit.
  • Den Rest seiner Strafe soll er im Wüstenstaat absitzen.

Der verlegte Insasse hatte sich im April 2014 schuldig bekannt, für das Terrornetzwerk Al-Kaida Anschläge vorbereitet zu haben. Er erklärte sich bereit, gegen zwei weitere Insassen des Lagers auszusagen. Im Gegenzug sollte er nach vier Jahren nach Saudi-Arabien verlegt werden.

Noch 40 Insassen in Guantánamo

Damit befinden sich noch 40 Insassen in dem Lager auf einem US-Marinestützpunkt in Kuba. Es war nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 unter dem republikanischen Präsidenten George W. Bush errichtet worden, um mutmassliche islamistische Terroristen ohne Prozess festhalten zu können.

Trumps Vorgänger Barack Obama wollte das Gefangenenlager schliessen – scheiterte aber. Trump machte im Januar in einem Erlass klar, dass er an der umstrittenen Einrichtung festhalten will.

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