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International EU will Roma besser integrieren

Zwischen zehn und zwölf Millionen Roma leben in der EU. Doch Zugang zu Bildung, Arbeit und Wohnraum bleibt den Fahrenden weitgehend verwehrt. Ein Missstand, findet die EU-Kommission und fordert Taten.

Eine Roma in Frankreich.
Legende: Die EU will den Druck auf ihre Staaten erhöhen. Sie sollen sich mehr um die Integration der Roma bemühen. Keystone

Die EU-Kommission hat in Brüssel die EU-Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, die zehn bis zwölf Millionen Roma in Europa besser zu integrieren. Der Aufruf folgt auf einen Roma-Fortschrittsbericht.

«Wenn die Mitgliedstaaten es mit ihren nationalen Strategien ernst meinen, müssen sie bei der Integration der Roma einen Gang zulegen». Das sagte EU-Justizkommissarin Viviane Reding.

Zugang zu Wohnungen

Da Fortschritte bis jetzt nur bedingt erzielt worden seien, «geben wir den Mitgliedstaaten nun gezielte Empfehlungen an die Hand». So fordert sie die Mitgliedstaaten dazu auf, nicht nur EU-Mittel, sondern auch Mittel aus ihren nationalen Haushalten und weiteren Finanzierungsquellen einzusetzen.

Ziel der Bemühungen der EU: Roma sollen einen besseren Zugang zu Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheitsversorgung und Wohnraum erhalten.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rroma Contact Point Zürich; http://contactpoint.rroma.org, Zürich
    Die meisten Rroma sind nicht Fahrende sondern sesshaft: Die sogenannte fahrende Lebensweise ist das Resultat von Verfolgung und Ausgrenzung. Die Rroma bestehen auch nicht nur aus Menschen die in Slums leben und nicht lesen und schreiben können, wie dies Frau Linke schreibt, sondern auch aus gut ausgebildeten, integrierten und darum unsichtbaren Rroma. Das meiste was sie hier als sogenannte Tatsachen behaupten, ist eine Ethnisierung von Armutsproblemen und hat nichts mit Kultur zu tun.
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  • Kommentar von Katarina Linke, Düsseldorf
    Die Zuwanderung der Roma in unsere Sozialsysteme ist eine Katastrophe, da dieses Vok nicht bereit ist, adäquate Gegenleistungen zu bringen. Ich habe es selbst im Krankenhaus erlebt, mit welcher unverschämten Arrroganz Roma Forderungen auf Unterstützung stellen, obwohl sie nicht lesen und schreiben können und die Männer keiner eregelten Arbeit nachgehen wollen.
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  • Kommentar von h. anni, zürich
    Was macht die EU, wenn sich die Roma einen Dreck um Integration, Bildung, Arbeitsmarkt etc. kümmern? Soviel mir bekannt ist, wollen die Fahrenden eben fahren und nirgends sesshaft werden. Wie also sollten sie sich integrieren oder arbeiten können? Von der Bildung ganz zu schweigen. Klar, anders sieht es aus, wenn Romas sich irgendwo niederlassen wollen. Dann bin ich natürlich auch für Hilfe, aber sonst... Sie suchen es sich aus, auch ohne Massnahmen der gescheiten Damen und Herren in Brüssel.
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