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International Euro-Finanzminister billigen Zypernhilfe

Das internationale Hilfspaket für Zypern steht. Die Euro-Finanzminister haben die Finanzspritze und die damit verbundenen Auflagen im Grundsatz beschlossen. Nun muss das geschnürte Paket noch die Hürde der nationalen Parlamente nehmen.

IWF-Chefin Christine Lagarde, Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem und EU-Währungskommissar Olli Rehn.
Legende: Ein gemeinsames Ja zu Zypern: IWF-Chefin Lagarde, Euro-Gruppen-Chef Dijsselbloem und EU-Währungskommissar Rehn. Reuters

Die Euro-Gruppe hat dem Rettungspaket für Zypern zugestimmt. Dies erklärte Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem in Dublin nach dem informellen Treffen der Finanzminister der 17 Euro-Länder.

Die Finanzhilfe umfasst 10 Milliarden Euro, von denen 9 von den Europartnern stammen, der Rest vom Internationalen Währungsfonds (IWF). Sie muss allerdings noch von den nationalen Parlamenten der Euro-Länder abgesegnet werden.

Die zugesagten Kredithilfen reichen allerdings bei weitem nicht aus, um den gesamten Finanzbedarf der pleitebedrohten Inselrepublik zu decken. Dieser ist macht inzwischen 23 statt bislang gut 17 Milliarden Euro aus.

Allerdings muss Zypern die zusätzlichen Gelder selbst aufbringen, beispielsweise über einen Zwangsbeitrag von Anlegern mit Bank-Guthaben von mehr als 100'000 Euro. Geplant sind zudem höhere Unternehmenssteuern, eine Abgabe auf Kapitalgewinne und Einnahmen aus Privatisierungen.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
    @Hansi Dragoner: Kein Schwachsinn v. M. Jaeger. Noch einmal kurz, dt. u. deutlich. Der Club Med. hat die Staatsverschuldung mit relativ billigen EU-Bonds finanziert, resp. aufgebläht. Die Banken sprangen auf den Zug auf, da ja vermeindlich risikolos Geld in diese Schuldverschreib. investiert werden konnte. Nun sind diese Staaten faktisch Pleite und die Banken müssen riesige Abschreiber selber tragen! Das die Banken eine Rendite erwirtschaften müssen wird u.a. v. Mme. Lagarde v. IWF gefordert
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  • Kommentar von M Jaeger, Wildwil
    So sehen die Bankräuber heute aus: Sie erklären am Fernsehen dass es sich um eine Steuer gehandelt hätte und es eine Hilfe war. Bis jetzt hat man gewitzelt: Wenn Du Geld stehlen willst musst du keine Bank überfallen, Du musst eine gründen. Es gibt abe noch eine Steigerungsform: Werde Politiker und Du kannst alle Banken mittels Gesetz ausrauben und es als Steuer deklarieren.
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    1. Antwort von Hansi Dragoner, Drachenstein
      Jäger, also diesen Schwachsinn hätten Sie sich und anderen ersparen sollen. Das sind keine Bankräuber, die geben vielmehr einem Zwergenstaat für seine Pleite - Banken 10 Milliarden €., um die Katastrophe einer (selbstverschuldeten) Staatspleite zu vermeiden. Scheint bei manchen in der Schweiz so zu sein, dass man unter (bewusster) bösartiger Verdrehung von Tatsachen Hassgefühle, um nicht zu sagen Völkerhass gegen die EU verbreitet. An schäbigster Perversität nicht zu überbieten
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