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Europawahlen Konservative fordern Präsidentenamt für Juncker

Nach ihrem Wahlsieg bei der Europawahl beanspruchen die Konservativen den Posten des EU-Kommissionschefs für ihren Spitzenkandidaten Jean-Claude Juncker. Bei den Europawahlen haben die konservativen Parteien laut Prognosen die Nase vorn.

Legende: Video «Tagesschau Spezial» zur Europawahl abspielen. Laufzeit 20:00 Minuten.
Aus Tagesschau Spezial vom 25.05.2014.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 3:35

    Ukip wird stärkste Kraft in Grossbritannien

    Die rechtspopulistische Partei Ukip gewinnt hoher Wahrscheinlichkeit die Europawahl in Grossbritannien. Nach Auszählung von neun der elf Wahlregionen liegt die Partei von Nigel Farage mit 22 der 73 zu vergebenden Sitze deutlich vorn. Dahinter folgen Kopf an Kopf die Konservativen von Premierminister David Cameron mit 16 Sitzen und die oppositionelle Labour-Partei (14 Mandate).

  • 2:47

    Britisches Wahlergebnis verzögert sich

    Eine Panne beim Auszählen in der Hauptstadt London verzögert das britische Ergebnis für die Europawahl. Im Rathaus des Ost-Londoner Wahlbezirks Tower Hamlets seien die Wahlhelfer mit der vergleichsweise hohen Wahlbeteiligung von um die 50 Prozent nicht klargekommen, berichtete die BBC. Deshalb verzögert sich das gesamte Londoner Resultat und damit auch das britische. Grossbritannien hatte am Donnerstag gemeinsam mit den Niederlanden die Europawahlen eröffnet.

  • 1:40

    Erdrutschsieg von Renzi?

    In Italien bahnt sich eine Überraschung an. Laut Prognosen erreichen die Sozialdemokraten von Matteo Renzi 41,8 Prozent. Damit ist der Partito Democratico die stärkste sozialdemokratische Partei Europas, wie SRF-Korrespondent Philipp Zahn aus Rom berichtet. Dies werde auch die politischen Kräfteverhältnisse zwischen Nord und Süd in Europa verschieben.

  • 1:33

    Erfolge für Flämische Nationalisten

    Die Neu-Flämische Allianz der Nationalisten im Norden Belgiens erzielt auch bei der Europawahl die stärksten Gewinne. Sie kann für die niederländischsprachigen Abgeordneten um 12 Prozentpunkte auf gut 18 Prozent zulegen. Das berichtet das Innenministerium in Brüssel. Es folgen die flämischen Christdemokraten und die Liberalen mit jeweils 13,7 Prozent. Bei den französischsprachigen Abgeordneten kommen die Sozialisten und die frankophonen Liberalen auf jeweils gut 9 Prozent.

  • 1:18

    In Deutschland ist ausgezählt

    Trotz Verlusten gewinnt die deutsche Union die Europawahl. Sie holt 35,3 Prozent der Stimmen (-2,5 Prozentpunkte), teilte der Bundeswahlleiter nach Auszählung aller Stimmen mit. Die SPD legt auf 27,3 Prozent zu (+6,5 Punkte). Die Grünen verzeichnen 10,7 Prozent (-1,4). Die Linke kommt auf 7,4 Prozent (-0,1). Die FDP stürzt auf 3,4 Prozent ab (-7,6). Die AfD erreicht bei ihrer ersten Europawahl 7 Prozent.

  • 1:11

    Doch vier Mandate für Wilders-Partei

    Die Anti-Europa-Partei des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders macht trotzdem vier Mandate. Die Partei verliert zwar rund 3,5 Prozentpunkte im Vergleich zu 2009, wird aber mit 13,2 Prozent drittstärkste Kraft, wie aus dem vorläufigen Endergebnis hervorgeht. Stärkste Parteien sind demnach die Christdemokraten mit fünf Mandaten und die linksliberale Partei D66 mit vier Mandate. Die Regierungsparteien – die rechtsliberale VVD und die sozialdemokratische Partei für die Arbeit – werden mit je drei Abgeordneten im Parlament vertreten sein.

  • 1:01

    Ukip legt deutlich zu

    Die nationalistische und EU-feindliche Partei Ukip gewinnt in Grossbritannien deutlich hinzu. Nach ersten Teilergebnissen macht die Partei unter Nigel Farage mehr Sitze als die Konservative Partei von Premierminister David Cameron. Von den zehn ausgezählten Wahlbezirke kann die Ukip vier für sich entscheiden. Der Stimmenanteil für Ukip ist im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren deutlich gestiegen.

  • 0:55

    Luxemburgs Regierungspartei verliert

    In Luxemburg verlieren die drei Regierungsparteien. Hingegen verbucht die oppositionelle Christlich-Soziale Volkspartei (CSV) des einstigen Regierungschefs Jean-Claude Juncker einen Stimmengewinn von 6,3 Prozentpunkten. Insgesamt erzielt die CSV 37,7 Prozent der Stimmen. Sie stellt damit 3 der 6 EU-Abgeordneten des Grossherzogtums.

  • 0:49

    Sieg der slowenischen Konservativen bestätigt

    In Slowenien erringen die konservativen Parteien einen Erdrutschsieg. Die drei Rechtsparteien kommen auf fünf der acht Mandate Sloweniens im EU-Parlament, wie aus den Daten der slowenischen Wahlkommission hervorgeht.

  • 0:47

    Grossparteien in Spanien abgestraft

    Die regierende konservative Volkspartei PP von Premier Mariano Rajoy gewinnt in Spanien zwar knapp, erleidet aber im Vergleich zum Urnengang 2009 herbe Verluste. Das vorläufige Ergebnis sieht 26 Prozent für die PP und 16 Mandate. Die spanischen Wähler strafen aber auch die sozialdemokratisch orientierte Sozialistische Arbeiterpartei PSOE ab, die das Land bis Ende 2011 regiert hatte. Die PSOE erhält 23 Prozent und 14 Mandate.

  • 0:31

    Endergebnis Frankreich: FN klarer Wahlsieger

    Die rechtsextreme Front National (FN) erzielt in Frankreich einen deutlichen Wahlerfolg. Die Partei unter Marine Le Pen kommt laut vorläufigem Ergebnis des Innenministeriums auf 26 Prozent. Bei der EU-Wahl 2009 hatte die FN noch 6,3 Prozent errungen. Die regierenden Sozialisten von Präsident François Hollande müssen mit 13,9 Prozent erneut eine schwere Schlappe hinnehmen (2009: 16,5). Die konservative UMP ist mit 20,7 Prozent zweitstärkste Kraft, muss aber auch Verluste verkraften (2009: 27,9).

  • 0:27

    Wahlsieg der europäischen Konservativen weiterhin bestätigt

    Die konservative Europäische Volkspartei (EVP) mit ihrem Spitzenkandidaten Jean-Claude Juncker gewinnen die Europawahl. Eine Hochrechnung des Europaparlaments bestätigt weitgehend eine zuvor veröffentlichte Prognose: Demnach kommt die EVP auf 28,23 Prozent, gefolgt von den Sozialdemokraten mit 24,63 Prozent.

  • 0:23

    Endergebnis in Österreich liegt vor

    In Österreich gewinnen die rechte FPÖ und die Grünen jeweils deutlich Stimmen. Das geht aus dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hervor. Danach legt die FPÖ um 7,8 Prozentpunkte auf 20,5 Prozent zu. Die Grünen erzielen mit einem Plus von 4 Punkten auf Bundesebene ein Rekordergebnis von 13,9 Prozent. Stärkste Kraft trotz geringer Verluste bleibt die konservative ÖVP mit 27,3 Prozent (2009: 30 Prozent). Die sozialdemokratische SPÖ kommt auf 24,2 Prozent und legt damit um 0,5 Prozentpunkte zu.

  • 0:19

    Tschechische Wähler erteilen Premier einen Dämpfer

    Nur vier Monate nach seinem Amtsantritt erleidet der tschechische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka eine Wahlschlappe. Seine sozialdemokratische CSSD landet in Tschechien mit 14,2 Prozent nur auf dem dritten Platz. Dies teilt das Statistikamt in Prag mit. Das ist ein Verlust von mehr als 8 Prozentpunkten gegenüber der EU-Wahl 2009. Stärkste Kraft wurde der Koalitionspartner ANO des Grossunternehmers Andrej Babis. Die ebenfalls europafreundliche konservative Oppositionspartei TOP09 von Ex-Aussenminister Karel Schwarzenberg kommt auf Platz zwei mit 15,9 Prozent.

  • 0:13

    Slowaken mit Minusrekord bei der Wahlbeteiligung

    In keinem Land beteiligen sich an der Europawahl so wenige Menschen wie in der Slowakei. Laut offiziellem Ergebnis sind es nur 13 Prozent der Stimmberechtigten – damit unterbieten die Slowaken sogar noch ihren eigenen bisherigen Negativrekord von 17 Prozent aus dem Jahr 2004. Stärkste Partei sind die regierenden Sozialdemokraten, allerdings mit nur mehr vier statt bisher fünf der 13 slowakischen EU-Parlamentssitze. Die restlichen neun Sitze verteilen sich auf sieben Splitterparteien.

  • 23:58

    Regierende Rechte gewinnt in Ungarn

    In Ungarn gewinnt die im Land regierende Rechte erwartungsgemäss. Dies teilt die Wahlkommission in Budapest mit. Die Fidesz-Partei des rechtskonservativen Premiers Viktor Orban erhält 51,5 Prozent der Stimmen und sichert sich damit 12 der 21 Mandate. Erstmals überholt die oppositionelle rechtsextreme Partei Jobbik (Die Besseren) die gleichfalls oppositionelle Sozialistische Partei (MSZP) bei einer Wahl. Die Jobbik kommt auf 14,7 Prozent der Stimmen (3 Mandate), die MSZP auf 10,9 Prozent (2 Mandate).

  • 23:43

    Italiens Sozialisten stärkste Kraft

    Die regierenden Sozialisten liegen in Italien nach ersten Wählerbefragungen vorn. Demnach liegt die Demokratische Partei von Premier Matteo Renzi mit 33 Prozent vor der oppositionellen Fünf-Sterne-Bewegung von Peppe Grillo, für die 26,5 Prozent prognostiziert wird. Drittstärkste Kraft wird die konservative Forza Italia von Ex-Premier Silvio Berlusconi mit 18 Prozent.

  • 23:39

    Schulz gibt nicht auf

    Der SPD-Europaspitzenkandidat Martin Schulz bemüht sich trotz des knappen Vorsprungs der Konservativen weiter um eine Mehrheit für das Amt des Kommissionspräsidenten. Er werde Gespräche mit allen anderen Fraktionen führen und noch am Abend mit seinem Gegenkandidaten Jean-Claude Juncker sprechen, sagte Schulz im ZDF. Zunächst müsse über Inhalte gesprochen werden. «Und dann schauen wir mal, wo die grössten Schnittmengen sind.» Ohne die Sozialdemokraten werde «ganz sicher» keine Mehrheit gebildet werden können.

  • 23:19

    Eurokurs gibt nach

    Der Euro reagiert auf das Erstarken der Europa-kritischen und nationalistischen Parteien mit leichten Kursverlusten. Die Gemeinschaftswährung gab im fernöstlichen Handel um 0,13 Prozent auf 1,362 Euro nach.

  • 23:15

    «Zeit»-Chefredaktor wählt zweimal

    Doppelt hält besser: «Zeit»-Chefredaktor Giovanni die Lorenzo wählt gleich zweimal. «Einmal gestern im italienischen Konsulat und einmal heute in einer Hamburger Grundschule», verrät er bei Günther Jauch in der ARD. Di Lorenzo hat einen deutschen und einen italienischen Pass. Dennoch dürfte er nach dem Europawahlgesetz nur einmal die Stimme abgeben.

Ergebnisse nach 23 Uhr oder später

Offizielle Wahlergebnisse dürfen in den EU-Staaten erst am Sonntagabend nach Schliessung der letzten Wahllokale in Italien um 23.00 Uhr veröffentlicht werden.

Tweets zu den Europawahlen sind mit #EP2014 (European Parliament 2014) getaggt:

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