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Europawahlen Schulz und Juncker gegen EU-Beitritt der Türkei

Jean-Claude Juncker und Martin Schulz, die Spitzenkandidaten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten, haben in einem TV-Duell erneut ihre Positionen dargelegt. Darüber, ob die Türkei der EU beitreten soll oder nicht, herrschte Einigkeit.

Juncker steht hinter Schulz und hält die rechte Faust in die Luft.
Legende: Juncker und Schulz widersprachen sich beim Thema EU-Erweiterung nicht. Keystone

Ein letztes Mal vor der Europawahl sind die beiden Favoriten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten im Fernsehen aufeinander getroffen. Der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten, Martin Schulz, machte dabei klar, dass er in naher Zukunft keinen Platz für die Türkei in der EU sehe.

«Ich glaube, dass die Türkei zum jetzigen Zeitpunkt nicht beitrittsreif ist», sagte er in der ARD-Wahlarena. Auch der Kandidat der Europäischen Volkspartei, Jean-Claude Juncker, lehnt einen türkischen EU-Beitritt ab. «Wer Twitter verbietet, hat die Zukunft nicht verstanden.» Die Türkei müsse demokratischer werden, sagte er.

Bis 2019 werde kein weiteres Land der EU beitreten können, so Juncker. Erst müsse sich die EU mit ihren 28 Mitgliedstaaten nach der Schuldenkrise festigen.

Beide Kandidaten bekannten sich ferner zu strengen Regeln und zu Transparenz beim geplanten Freihandelsabkommen mit den USA. Einig waren sie sich auch, dass das Mittelmeer nicht zum Friedhof für Flüchtlinge aus Afrika werden dürfe.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Herr Pest und Monsieur Cholera sagen noch viel, wenn der Tag lang ist und sie meinen, es bringe ihnen noch ein paar Stimmen mehr. Ich glaube diesen beiden notorischen Türkei-Trabanten kein Wort!
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  • Kommentar von michael fischbacher, nidau
    Lautet der Spruch nicht "Ich kann nicht wissen was ich Denke, bevor ich nicht gehört habe was ich sage" Das wird Obama nicht sehr gerne hören, er hätte ja die Türkei lieber gestern als erst Morgen in der EU! Haben Sie Herr Chauvet, die "Glorreiche Erfolgsgeschichte" Inhalte und Historien der EU studiert?
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  • Kommentar von A.Käser, Zürich
    Jööh!Infach sooo herzig!Wie war das schon wieder?Ich weiss heute nicht mehr,was ich gestern sagte.War wohl ein Missverständnis!Bitte verzeiht!Welche Trümpfe hat die Türkei in der Hand?(geopolitisch?wirtschaftlich?Arbeitskräfte?Grenzen zu was,wohin?)??Bekommt dafür uneingeschränkten Marktzugang.Ausser Deutschland hat in der EU(hängt an der Nabelschnur der USA)niemand mehr was zu sagen.Hohe Verschuldung!Liebe EU-Bürger,glaubt was Ihr wollt!Nutzt so oder so nichts mehr.Euer Zug ist abgefahren!
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