Zum Inhalt springen

Affäre um Wahlkampffinanzen Ex-Staatschef Sarkozy muss vor Gericht

Porträt von Nicolas Sarkozy.
Legende: Der konservative Ex-Staatschef soll bei seinem Wahlkampf 2012 die Kostenobergrenze massiv überschritten haben. Keystone
  • Nicolas Sarkozy wird sich in einer Affäre um Wahlkampffinanzen vor Gericht verantworten müssen. Ein Untersuchungsrichter ordnete einen Prozess an.
  • Sarkozy wird illegale Wahlkampffinanzierung vorgeworfen. Er soll für seinen Präsidentschaftswahlkampf 2012 die zulässige Budgetobergrenze von 22,5 Millionen Euro massiv überschritten haben.
  • Um das Vergehen zu verstecken, soll die konservative Partei des damaligen Amtsinhabers über ein System falscher Rechnungen rechtswidrig Wahlkampfkosten in Millionenhöhe übernommen haben.
  • Sarkozys Anwalt kündigte an, Berufung gegen den Beschluss eines Ermittlungsrichters einzulegen. Denn: Nur einer der beiden mit dem Fall befassten Ermittlungsrichter habe die Entscheidung unterzeichnet. Er sprach von einer «offenkundigen Meinungsverschiedenheit».
  • Der Untersuchungsrichter ordnete in der Affäre auch einen Prozess gegen 13 weitere Beschuldigte an.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Ich gehe davon aus, dass ein ehemaliger Präsident, der nach wie vor Spitzenpolitiker ist nicht leichtfertig angeklagt wird. Spannend wäre zu erfahren, woher das Geld gekommen ist. Ich möchte wissen, ob es stimmt, dass er von Gaddafi Geld erhalten hatte, was dann eine prima Erklärung liefern würde für das Engagement der französischen Luftwaffe für die "Flugverbotszone" über Libyen, die zu mehrern zehntausend Toten unter anderen auch Gaddafi und zu Chaos in Libyen und... und... geführt hatten!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen