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International Explosionen in New York fordern sieben Tote

In Harlem, mitten in Manhattan, haben sich mehrere Explosionen ereignet. Sieben Personen starben – etwa 60 wurden verletzt.

Legende: Video Hausexplosion in New York abspielen. Laufzeit 00:45 Minuten.
Aus News-Clip vom 12.03.2014.

Mehrere Explosionen haben zwei Gebäude im New Yorker Stadtviertel Harlem zerstört. Dabei wurden mindestens sieben Menschen getötet. Zunächst wurde von vier Toten berichtet. Wie der Nachrichtensender CNN und die «New York Times» meldeten, wurden zwei Tote in der Nacht zum Donnerstag in den Trümmern der zwei zerstörten Wohnhäuser entdeckt. Ein dritter wurde am frühen Morgen gefunden.

Mehrere Menschen galten noch als vermisst, mindestens 63 wurden CNN zufolge verletzt, einige davon schwer. Viele hätten die Spitäler aber bereits wieder verlassen, berichtete die «New York Times». Stadtpräsident Bill de Blasio sprach von einer schlimmen Tragödie.

Die Explosionen hatten sich am Mittwoch kurz nach 9.30 Uhr Ortszeit in einem Mehrfamilienhaus in Harlem ereignet. Es sollen auch eine Kirche und eine Klavierwerkstatt in dem Häuserblock untergebracht gewesen sein. An der Unglücksstelle brach ein Grossbrand aus. Weitere Nebenhäuser sind nahezu unbeschädigt.

FBI untersucht den Fall

Fernsehbilder zeigen die brennende Ruine des Baus an der Park Avenue. Die nahe vorbeiführende U-Bahn wurde unterbrochen, die Gasleitungen der Umgebung abgesperrt. Das FBI untersucht den Fall. Kommunalpolitiker spekulieren, dass
eine undichte Gasleitung oder fahrlässiger Umgang mit Gas zu den
Explosionen führte.

Ein Sprecher des Gasversorgers sagte im Fernsehsender NY1, dass die Firma eine Viertelstunde vor der Explosion einen Anruf bekommen habe. Darin habe jemand von Gasgeruch berichtet. In den meisten Häusern Manhattans wird mit Gas gekocht.

«Ich dachte sofort an 9/11»

Ein Zeuge sagte NY1, er habe einen dumpfen Knall gehört und dann eine gewaltige Staubwolke gesehen. Später hätten Feuerwehrleute ein Kind gerettet und versorgt.

Anwohner und Pendler sprachen von einem lauten Knall. Eine Frau berichtete dem Sender «CBS»: «Ich dachte sofort an 9/11. Es hörte sich genau gleich an, als der erste Turm zusammenbrach.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Susanne Lüscher, Gossau
    Die Infrastruktur der USA weisst schon lange Mängel auf. Dies ist bekannt - doch man nimmt solche Vorfälle billigend in Kauf. Auch die Lagerung alter (Atom)Waffen weisen zum Teil erhebliche Mängel auf. In diesem Zusammenhang darf man sich schon fragen, was gute 4 Autostunden von uns auf der US-Basis Ramstein sich so alles befindet!
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Viele Amis (aber auch andere) sind wirklich traumatisiert und bräuchten psychologischen Beistand. Kracht’s irgendwo, sieht man sich schon von Terroristen umzingelt. Die Massenhysterie aber auch von den Medien geradezu gefördert. Auch in den "fortschrittlichen" USA sind grosse Teile der Infrastruktur in marodem Zustand und auch der Umgang mit Gefahrenstoffen oft fahrlässig. Zum Glück haben wir hier keine Gasleitungen. Mir reichen schon unsere rostig/verbeulten Propangas Schrottzylinder.
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