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International Fabius will Prozess gegen Assad und seine Getreuen

Frankreich fordert, dass die Kriegsgräuel durch die Truppen der Regierung Syriens gerichtlich geahndet werden. Laut Medienberichten haben die französischen Justizbehörden bereits eine Voruntersuchung eingeleitet.

Syriens Machthaber Baschar al-Assad
Legende: Frankreichs Justiz untersucht offenbar Verbrechen der syrischen Regierung im Bürgerkrieg. Keystone

Frankreich will den syrischen Staatspräsidenten Baschar al-Assad und seine Minister vor ein Gericht bringen. Dies erklärte der französische Aussenminister Laurent Fabius am Rande der UNO-Generaldebatte in New York. «Angesichts der Bürokratie des Horrors, dieser Verneinung der menschlichen Werte, ist es unsere Pflicht, dass es für diese Mörder keine Straflosigkeit gibt», sagte er.

Französische Strafverfolger treffen Abklärungen

Laut der französischen Nachrichtenagentur AFP sind zur Zeit Voruntersuchungen im Gang. Sie beruft sich auf Justizkreise und einen Diplomaten. Die Ermittler stützen sich demnach auf die Bilder eines syrischen Polizeifotografen, der aus dem Bürgerkriegsland geflohen war. Über 50'000 Aufnahmen würden grauenhafte Foltermethoden des syrischen Regimes belegen. Fabius rief die UNO dazu auf, ihre Ermittlungen bezüglich Syrien zu verstärken.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von robert mathis (veritas)
    Endlich endlich sieht man ein dass Assat ein ganz prutaler Diktator ist.Ein Reporter vor Ort schilderte neulich die Gräueltaten gegen die eigene Bevölkerun von Assat er duldet keine Opposition.Wenn Russland und die Uno ihn nun stärken ist das der falsche Weg dann hat er noch mehr Macht lt.diesem Journalist und noch mehr Menschen flüchten.
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  • Kommentar von Udo Gerschler (UG)
    Die einen werden vor Gericht gezogen die anderen bekommen den Friedensnobelpreis. Aber die Spur des Blutes und mordens Weltweit hinterlässt immer derselbe.
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  • Kommentar von E. Wagner (E. Wagner)
    Wenn man Assad vor das Tribunal zerrt, sollte man auch gleich die USA mitnehmen. Denn die haben weit mehr Deck am stecken. IRAK, Libyen, Afghanistan etc. die Liste kann noch erweitert werden. Guantánamo und in Polen die Foltergefängnisse um nur einige Dinge zu nennen.
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