Falkland wird Argentinien eine Absage erteilen

Nach 1982 droht Argentinien erneut eine Niederlage um die Inselgruppe. Bei der Referendums-Abstimmung zur Staatszugehörigkeit zeichnet sich ein Ja zu Grossbritannien ab.

Grossbritannien oder Argentinien, zu dieser Frage können sich seit Sonntag die  1672 Wahlberechtigten der Falklandinseln äussern. Seit Jahrzenten streiten sich Grossbritannien und Argentinien um die Inseln vor der Küste Patagoniens. Der Urnengang soll nun Klarheit schaffen.

1982 im Krieg

Die Abstimmung wurde von den Falklandbewohnern selbst in die Wege geleitet. Es besteht kein Zweifel daran, dass die überwältigende Mehrheit der Bewohner des Archipels weiter zu Grossbritannien gehören will.

 Argentinien hat die Abstimmung bereits als «illegal» deklariert und will auf politischer Ebene weiter um die Islas Malvinas kämpfen. Die Inseln, rund 400 Kilometer von der argentinischen Küste entfernt, befinden sich seit 1833 unter Kontrolle Grossbritanniens. Die britische Kolonialmacht hatte die Vertreter der argentinischen Behörden damals vertrieben.
 
Die argentinische Militärjunta hatte am 2. April 1982 versucht, die von ihr beanspruchten Falklandinseln zurück zu erobern. Der bis zum 14. Juni andauernde Krieg endete für das südamerikanische Land mit einer Niederlage. 255 britische Soldaten starben, auf argentinischer Seite gab es 649 Tote.