Falscher Ebola-Alarm an US-Flughafen

In Las Vegas haben die Behörden am Freitag eine Maschine der Delta Air Lines wegen Ebola-Verdachts kurzzeitig unter Quarantäne gestellt. Wenig später entpuppte sich der Vorfall als falscher Alarm.

Zwei Delta-Flugzeuge am Boden

Bildlegende: Opfer eines falschen Ebola-Alarms: Die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines. Reuters

Ein Delta-Sprecher sagte, ein Passagier auf dem Flug aus New York habe sich unwohl gefühlt. Die Besatzung habe die Kontrollbehörden informiert. Nach der Landung der Maschine auf dem Flughafen McCarren in Las Vegas hätten Ärzte den Fluggast untersucht und festgestellt, dass es sich nicht um eine ansteckende Krankheit handle. Daraufhin sei der Alarm aufgehoben worden, sagte der Delta-Sprecher weiter. Alle 160 Passagiere hätten das Flugzeug verlassen dürfen.

Nach diesem Bericht gaben an den US-Börsen die Aktien von Fluggesellschaften Delta Air Lines, Southwest Airlines und United Continental Holdings um rund zwei Prozent nach. Auch der Dow-Jones-Index und die Technologiebörse Nasdaq weiteten ihre Verluste aus. Die Entwarnung kam erst nach Börsenschluss.