Fast 200 Flüchtlinge in Seenot geraten

Die italienische Küstenwache hat 194 Syrer aus dem Mittelmeer gerettet. Das Schiff der Flüchtlinge drohte zu sinken.

Flüchtlinge auf einem überladenen Schiff

Bildlegende: Rund 200 Syrer waren auf dem Mittelmeer unterwegs, als ihr Schiff zu sinken drohte. (Symbolbild) Keystone

Die italienische Küstenwache hat nach eigenen Angaben 194 Syrer aus dem Mittelmeer gerettet. Das 30 Meter lange Schiff war demnach am Freitag von der Türkei aus in See gestochen, als es rund 240 Kilometer vor der italienischen Küste in Seenot geriet und zu sinken drohte. Griechische Behörden hätten daraufhin die italienische Küstenwache alarmiert, teilte diese mit.

An dem Einsatz soll auch ein Schiff des EU-Grenzschutzeinsatzes «Triton» beteiligt gewesen sein. Die Flüchtlinge – darunter 23 Frauen und 38 Kinder – werden heute im Hafen von Catania in Sizilien erwartet. Die italienische Küstenwache rettet regelmässig Menschen aus überfüllten, kaum seetüchtigen Schiffen.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Flüchtlingswelle überfordert Deutschland

    Aus Tagesschau vom 6.12.2014

    2014 hat Deutschland bis jetzt rund 200‘000 Menschen vor allem aus Syrien und aus dem Irak aufgenommen. Das Land ist mit dieser Situation überfordert, der Platz in den Flüchtlingsheimen begrenzt. So zum Beispiel in Berlin, wo jedoch bis Ende Jahr nochmals 8000 weitere Flüchtlinge aufgenommen werden müssten.