Flüge in die USA: Leere Akkus sind tabu

Wer vom Flughafen Zürich mit einem Direktflug in die USA fliegt, darf ab sofort keine Geräte mit leerem Akku mehr dabei haben. Mobiltelefone, Laptops, Tablets und Fotoapparate müssen aufgeladen sein. Grund ist die Sorge vor Terroranschlägen.

Kiste mit Besitztümern an der Flughafenkontrolle.

Bildlegende: Wer Handys mit in den Flieger nimmt, muss künftig beweisen, dass diese auch funktionieren. Keystone

Bereits Anfang Juli hatte die amerikanische Transportsicherheitsbehörde (TSA) mitgeteilt, dass auf Direktflügen in die USA keine leeren Akkus mehr mitgenommen werden dürfen. Damals war aber noch unklar, welche Länder von den verschärften Sicherheitsmassnahmen betroffen sind.

Wie der Flughafen mitteilte, gelten die verschärften Sicherheitsmassnahmen ab sofort auch für Flüge ab Zürich. Wer direkt in die USA fliege, könne am Abfluggate einer zusätzlichen Kontrolle unterzogen werden.

Dabei wird geprüft, ob die mitgeführten Akkus noch Strom haben. Die Passagiere können deshalb angewiesen werden, ihre Geräte einzuschalten. Leere Akkus dürfen nicht an Bord mitgenommen werden.

Hintergrund dieser verschärften Sicherheitsmassnahmen ist die Sorge, dass sich Al-Kaida-Mitglieder in Syrien und Jemen zur Entwicklung von Bomben zusammengeschlossen haben und Sprengsätze an Bord von Flugzeugen schmuggeln könnten.