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International Flug MH370: Suchkosten werden zum Thema

Die Suche nach dem vermissten Flugzeug der Malaysia Airlines wird nur noch unter Wasser durchgeführt. Umgerechnet 50 Millionen Schweizer Franken soll diese erweiterte Suche die australischen Steuerzahler kosten – zusätzlich zu der Million, welche die Suche bereits täglich kostet.

Ein Unterwasser-Suchgerät wird bereit gemacht.
Legende: Ab jetzt wird nur noch unter Wasser Mit Suchgeräten nach dem vermissten Flugzeug gesucht. Keystone

Man werde keine Kosten scheuen, sagte der australische Premierminister Tony Abbott zum wiederholten Mal. Doch die Suche nach dem seit über 50 Tagen verschollenen malaysischen Flugzeug ist bei Australiern umstritten. Denn sie ist teuer. Etwa eine Million Schweizer Franken pro Tag kostet es den australischen Steuerzahler Zahlen, schätzt SRF-Korrespondent Urs Wälterlin in Australien.

Teure Suche auf dem Meeresgrund

Australien schickt seit Wochen nicht nur Flugzeuge und Schiffe ins Suchgebiet, sondern hat an der Westküste ein eigentliches Suchkommando eingerichtet. Das besteht aus teuren Expertenteams, Beamten und Militärs. Trotzdem will Australien nun die Suche auf dem Meeresgrund ausweiten, was weitere 50 Millionen Franken kosten wird. Zwar gäbe es einige kritische Stimmen in der Bevölkerung, die sich fragen, woher Australien so viel Geld nehmen wolle, sagt Wälterlin.

Denn Premierminister Abbott hat erst kürzlich ein rigoroses Sparprogramm für das Land angekündigt. Er will den Staatshaushalt zurück in die schwarzen Zahlen bringen. Jeder und jede müsse den Gürtel nun enger schnallen, liess er mehrmals verlauten. Doch Australien hat nach internationalem Recht Verpflichtungen, weiter zu suchen – dies wenigstens solange das Flugzeug vor seiner Küste vermutet wird. Das ist weiterhin der Fall, sagt Wälterlin.

Nun will Australien ein unbemanntes Unterseeboot einsetzen. Das zeige, dass die australische Regierung glaube, im richtigen Gebiet zu suchen, ist Wälterlin überzeugt. Nämlich dort, wo möglicherweise die letzten Signale der Blackboxen empfangen wurden. Deren Batterien sind nun seit einiger Zeit leer. Eine Blackbox sendet ungefähr 30 Tage lang Signale aus.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Th. Widmer, Basel
    Tut mir leid wenn ich Lache auch wenn die Situation sehr trauig ist, doch Australlien frägt sich woher sie die Millionen nehmen soll und die EU kümmert sich gar nicht um Millionen sonder mit Milliarden. Da frage ich mich schon was eigendlich mit dieser Welt los ist. Selbst für uns Arbeiter sind 100'000 Franken schon sehr viel Geld, aber im vergleich mit der EU, nicht mal ein Mittagessen bei einem FastFood Rest.
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  • Kommentar von Jens Brügger, Schaffhausen
    Diego Garcia...Militärradar...die hätten die Maschine sehen müssen, oder war der zuständige Soldat grad auf dem Klo? So ähnlich wie bei 9/11 als das Militär auch vollkommen überrascht wurde?
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    1. Antwort von Hans Klein, Bern
      Das wollte ich auch gerade fragen, also warum man seit dem Absturz noch keinen einzigen Hinweis aus Diego Garcia gehört hat. Aber das mit 9/11 haben Sie falsch verstanden: Da wurde das Militär nicht wirklich überrascht. Man führte nur gerade parallel ca. 23 Übungen durch, mehrere davon zu Flugzeugentführungen im betreffenden Gebiet mit künstlich auf die Fluglotsenschirme eingeblendeten entführten Flugzeugen. Wie der Osama DAS alles organisiert hat! Erstaunlich, oder?
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