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International Fluglotsen streiken – Flieger bleiben am Boden

Seit gestern haben die französischen Fluglotsen ihre Arbeit niedergelegt. Auch in der Schweiz sind dadurch zahlreiche Flüge verspätet oder annulliert. Easyjet hat einen Fünftel aller Flüge von und nach Frankreich storniert.

Einsamer Reisender wartet in einer leeren Wartehalle auf seinen Flieger
Legende: Reisende von und nach Frankreich müssen sich in den nächsten Tagen auf lange Wartezeiten einstellen. Keystone

Seit Dienstag streiken die französischen Fluglotsen. Heute sind die Schweizer Flughäfen stärker betroffen als noch gestern. In Genf mussten vor dem Mittag mehrere Flüge nach Frankreich und Südeuropa gestrichen werden.

Der Flughafen rechnet mit weiteren Verspätungen und Annullationen im Verlauf des Tages. Auch der Flughafen Zürich und der Euroairport in Basel verzeichneten gestrichene oder verspätete Flüge.

Easyjet hat auf seiner Homepage bereits zahlreiche Stornierungen angekündigt. Die Billigairline verkündete schon am Vormittag, dass 20 Prozent aller Flüge von und nach Frankreich gestrichen wurden. «Weitere Stornierungen im Laufe des Tages sind vorgesehen», meldete Easyjet.

Der Fluglotsen-Streik dauert voraussichtlich noch bis am 29. Juni.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Wo sind all die Linken, Gewerkschafter oder schreibintensiven, arbeitslosen Kommentatoren, die sonst sofort ein "gutes Wort" für die Büezer in aller Welt einlegen? Richtig, sie alle planen ihre Ferien oder sind bereits unterwegs! Sie alle wollen Flugreisen in die grosse weite Welt antreten! Sie brauchen die Lotsen und wollen sie selbstverständlich nicht kritisieren (schliesslich sind die Lotsen keine SVP oder Le Pen- -Anhänger, sondern sehr gut organisierte Gewerkschafter!)!
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Zuerst die SNCF jetzt die Fluglotsen, dann wieder die Gemeindearbeiter oder andere "Beamte"! Streik, Streik und immer wieder Streik! Ausgerechnet all jene, die wenigstens das Privileg eines garantierten Monatsgehaltes haben, sind in Frankreich immer am "fordern" und "reklamieren"! Wann endlich lernen die Franzosen zuerst zu arbeiten, etwas zu leisten, statt stets nur zu fordern! Aber eben, solange die Linksregierung auf der ganzen Welt als "Geldeintreiber" amtet, versteht man diese Mentalität!
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  • Kommentar von Robert Flatt, 3380 Wangen
    La grande Nation ist auf dem Niedergang, wirtschaftlich, sozial, personell und trotzdem führen sie immer noch la Grande gueule! Das schwächt die EU und ganz Europa!
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    1. Antwort von Nicolas Souchon, Zürich
      Da sehen sie mal was passiert mit einem land, wenn man die Linken politisch zu sehr ans Werk lässt
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