Fluglotsen streiken – Flieger bleiben am Boden

Seit gestern haben die französischen Fluglotsen ihre Arbeit niedergelegt. Auch in der Schweiz sind dadurch zahlreiche Flüge verspätet oder annulliert. Easyjet hat einen Fünftel aller Flüge von und nach Frankreich storniert.

Einsamer Reisender wartet in einer leeren Wartehalle auf seinen Flieger

Bildlegende: Reisende von und nach Frankreich müssen sich in den nächsten Tagen auf lange Wartezeiten einstellen. Keystone

Seit Dienstag streiken die französischen Fluglotsen. Heute sind die Schweizer Flughäfen stärker betroffen als noch gestern. In Genf mussten vor dem Mittag mehrere Flüge nach Frankreich und Südeuropa gestrichen werden.

Der Flughafen rechnet mit weiteren Verspätungen und Annullationen im Verlauf des Tages. Auch der Flughafen Zürich und der Euroairport in Basel verzeichneten gestrichene oder verspätete Flüge.

Easyjet hat auf seiner Homepage bereits zahlreiche Stornierungen angekündigt. Die Billigairline verkündete schon am Vormittag, dass 20 Prozent aller Flüge von und nach Frankreich gestrichen wurden. «Weitere Stornierungen im Laufe des Tages sind vorgesehen», meldete Easyjet.

Der Fluglotsen-Streik dauert voraussichtlich noch bis am 29. Juni.