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International Franziskus läutet das Heilige Jahr ein

Im März hatte Papst Franziskus – auch für die eigenen Reihen überraschend – ein ausserordentliches Heiliges Jahr ausgerufen. Dieses begann heute mit dem Öffnen der Heiligen Pforte des Petersdoms. Zehntausende Gläubige verfolgten die Zeremonie.

Legende: Video Papst öffnet die Heilige Pforte (unkommentiert) abspielen. Laufzeit 1:17 Minuten.
Vom 08.12.2015.

Papst Franziskus hat die seit fast 15 Jahren verschlossene Heilige Pforte des Petersdoms geöffnet. Er läutete damit ein ausserordentliches Heiliges Jahr der Barmherzigkeit in der katholischen Kirche ein. Dieses dauert bis zum 20. November 2016.

Wim Wenders berät

An der feierlichen Zeremonie am Nordportal der Basilika nahm auch Franziskus' Vorgänger, der emeritierte Papst Benedikt XVI., teil. Während der feierlichen Messe waren rund 50'000 Gläubige auf dem Petersplatz versammelt. Für die Live-Übertragung durch seinen Sender CTV hatte sich der Vatikan eigens von Filmregisseur Wim Wenders beraten lassen.

Das Jubiläumsjahr dauert bis zum 20. November 2016. Bis dahin werden Millionen Pilger in Rom erwartet. Gläubigen, die nach Busse und Kommunion die Heilige Pforte durchschreiten, winkt nach katholischem Verständnis der Ablass, also der Erlass der sogenannten Sündenstrafen.

Heilige Türen überall

Vom kommenden Sonntag an können auch alle Kathedralen der Welt heilige Türen öffnen. Der Papst will damit erreichen, dass das «Jubiläum der Barmherzigkeit» überall begangen werden kann. Franziskus selbst hatte schon bei seinem Besuch in der Zentralafrikanischen Republik am 29. November eine heilige Tür der Kathedrale von Bangui geöffnet. Wegen Terrordrohungen gilt in Rom hohe Alarmbereitschaft. Die Sicherheitsmassnahmen wurden massiv verstärkt.

5 Kommentare

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  • Kommentar von René Balli (René Balli)
    Heiliges Jahr, heilige Pforte, heiliger Vater....genau so sind Religionen, sie grenzen ab, klassifizieren und dividieren die Menschen auseinander und das seit einer Ewigkeit. Heilig bedeutet "allumfassend" oder "ganz", etwas als heilig zu bezeichnen ist ein Widerspruch in sich und deckt den Blödsinn schon in sprachlicher Hinsicht auf. Religionen sind geistiger Rassismus, etwas als heilig zu bezeichnen bedeutet, dass der Rest nicht heilig ist. Das letzte Jahr war z.B. nicht heilig.
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  • Kommentar von Rolf Künzi (Unbestimmt)
    Wenn man in mindestens 2 Religionen aufwächst kann man nie mehr gleich über Religionen denken. Genauso wie wenn man Bilingual aufwächst. Man hat eine Gesunde Distanz und im Besten Fall eine faszinierte Weitsicht. Es läuft gerade eine faszinierende Sendung auf ARTE. Jesus und der Islam http://www.arte.tv/guide/de/048641-003/jesus-und-der-islam-1-7
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  • Kommentar von W. Ineichen (win)
    Der heilige Vater - der einzige Vater, der keine Kinder hat.
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