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Rechtspopulisten vor Neubeginn Front National will Parteinamen ändern

Marine Le Pen bleibt bei der Stichwahl chancenlos. Jetzt will sich der Front National neu erfinden.

Legende: Video «Le Pen will Front National umbauen» abspielen. Laufzeit 1:01 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 08.05.2017.
  • Der rechtsextreme Front National (FN) will nach der Niederlage bei der Präsidentschaftswahlen in Frankreich seinen Namen ändern.
  • Die Partei werde sich in eine neue politische Kraft verwandeln. Das sagte FN-Vizechef Florian Philippot.
  • Le Pen erklärte am Wahlabend, dass sie eine tiefgreifende Umwandlung des Front National vorschlagen werde, um noch mehr Menschen zu erreichen.
  • Ziel ist eine Fortführung der «Patriotischen und Republikanischen Allianz». Unter diesem Namen hatte Le Pen ihr Bündnis mit dem konservativen EU-Skeptiker Nicolas Dupont-Aignan geschlossen, der im ersten Wahlgang gescheitert war.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    Bei einem schlechten Produkt nutzt auch eine neue Verpackung nichts.
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  • Kommentar von Albert Planta (Plal)
    Naja, es wurde schon des öftern versucht, alter Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen.
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  • Kommentar von Stanic Drago (Putinversteher)
    Einzige positive an diesem Wahl ist, dass FN keine Möglichkeiten hat 35% Hürde zu überqueren. Es ist viel, aber in keinen Fall sind das alles FN Wähler. FN hat profitiert von schlechten Gegenkandidaten aber diese Partei hat ihre Potenzial ausgeschöpft. Und das reicht nicht um regieren. Deswegen werden Sie versuchen Image, Namen, Program zu ändern um weiter zu kommen, Aber dadurch werden Sie Rechte Rand verlieren. In nächsten Jahren wird FN mit sich selbst beschäftigen müssen.
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Eine Legislatur minus 1 Jahr Wahlkampf reicht für einen Umbau nicht aus, geschweige denn dafür, dass sich bereits Wirkungen davon einstellen könnten. Nachhaltige Aenderungen wirken sich in der Wirtschaft und im Portemonnaie der Wähler erst um Jahre verzögert aus. Der FN hat locker Zeit, sich in Fundamentalopposition zu begeben und sich mit sich selber zu beschäftigen. So gesehen geht der FN mittelfristig gestärkt aus der Niederlage heraus, sofern er sich nicht selbst zerfleischt.
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      In allen Bezirken müssen seine Leute auch erst gewählt werden. Setzen dort die Franzosen auf die Altbewährten, hat er keine Chancen Frankreich zu regieren. Er ist jetzt zwar zum Präsidenten gewählt worden, aber alleine kann auch er nicht regieren.
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