Frühlingsgefühle auf dem Horror-Trip

Die Berichte und Bilder von der Not der Migranten auf der so genannten Balkan-Route sind an Dramatik kaum zu überbieten. Es gibt aber auch Funken der Hoffnung und der Menschlichkeit. Die Reportage von SRF-Sonderkorrespondent Stephan Rathgeb erzählt eine Liebesgeschichte mitten im Horror.

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Liebe mitten im Albtraum

1:34 min, vom 25.8.2015

Verstörte Kinder, durchnässte Menschen ohne Nahrung, Wasser oder Schutz vor Wind und Wetter. Und tagelang kein Durchkommen an den Grenzen, gestrandet irgendwo im Niemandsland. Die Bilder vom Flüchtlingsstrom auf der so genannten Balkan-Route aus den vergangenen Tagen gehen unter die Haut.

Die tausenden Menschen eint mitten im Albtraum die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Zeugnis davon gibt die ganz persönliche Liebesgeschichte von Amina und Tana, die SRF-Korrespondent Stephan Rathgeb an der griechisch-mazedonischen Grenze getroffen hat.

Die beiden jungen Syrer haben sich auf der Überfahrt aus der Türkei nach Griechenland auf einem völlig überfüllten Gummibot kennengelernt und sich ineinander verliebt. Nun sind sie gemeinsam unterwegs. Unterwegs in eine ungewisse Zukunft zwar, aber mit der Gewissheit, dieser nicht mehr alleine entgegen zu gehen.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • FOKUS: Flüchtlings-Chaos an mazedonischer Grenze

    Aus 10vor10 vom 21.8.2015

    Tausende Flüchtlinge stauen sich zurzeit an der Grenze zu Mazedonien. Sie alle wollen nach Zentraleuropa. Die Reportage von «10vor10» zeigt, welche Strapazen, Hoffnungen und Enttäuschungen diese Flüchtlinge erleben.