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Fünfte Gesprächsrunde Brexit-Verhandlungen verfehlen erstes Etappenziel

Legende: Video EU beklagt «Blockade» bei Brexit-Verhandlungen abspielen. Laufzeit 00:58 Minuten.
Aus Tagesschau vom 12.10.2017.
  • Die Verhandlungen über den britischen Austritt aus der Europäischen Union (EU) haben ihr erstes Etappenziel klar verfehlt.
  • Es gebe bisher keinen ausreichenden Fortschritt, um die wichtige zweite Phase der Brexit-Gespräche zu starten, stellte EU-Unterhändler Michel Barnier fest.
  • Die EU hofft nun, dass die Hürde bis Dezember genommen wird.
Legende: Video Einschätzungen von Sebastian Ramspeck abspielen. Laufzeit 00:54 Minuten.
Aus Tagesschau vom 12.10.2017.

Die Gesprächsatmosphäre sei zwar «konstruktiv» gewesen, es gebe aber keine «grossen Schritte vorwärts», sagte Barnier zum Abschluss der fünften Gesprächsrunde in Brüssel. Er könne deshalb dem EU-Gipfel kommende Woche nicht empfehlen, die zweite Phase der Verhandlungen über die künftigen Beziehungen einzuleiten.

«Stillstand» sei «besorgniserregend»

Grossbritannien will Ende März 2019 aus der Europäischen Union austreten. Ursprünglich wollte die EU bis Mitte Oktober mit der britischen Regierung wichtige Fragen der Trennung klären und danach über die künftigen Beziehungen sprechen. Das gelang aber nicht.

Knackpunkt sind unter anderem finanzielle Forderungen der EU für gemeinsam eingegangene Verpflichtungen in der mehr als 40-jährigen Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs. Inoffiziellen Zahlen zufolge geht es um bis zu 100 Milliarden Euro. Barnier nannte den «Stillstand» bei der Frage der Finanzforderungen «besorgniserregend».

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Christoph Reuss (Christoph.Reuss)
    Es scheint immer noch Leute zu geben, die von Kündigungen von Verträgen nichts verstehen! In jedem Land gibts ein Vertragsrecht! Auch die Schweiz braucht die EU als Käuferin unserer Produkte!
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Hat aber mit Freihandelsverträgen auch ganz gut geklappt. Erfolgreich waren wir schon vor den Bilateralen. Meine, gute Produkte werden gerne gekauft, ob der Vertrieb jetzt an Bilaterale oder Freihandelsverträge geknüpft ist. Aber eben: Es tönte alles so einfach & so schön, da hat man dann das Kleingedruckte halt nicht mehr gelesen. Geht uns Schweizern ja nicht anders.
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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Fakt ist, dass es der EU gar nicht um Zusammenhalt usw. geht, sondern immer nur um Geld. Ohne diese Geldforderungen an GB, würde die EU sie ohne mit der Wimper zu zucken ziehen lassen. "Geld regiert die Welt". Und mit Geld hat die EU ja auch alle Neumitglieder geködert. Je mehr Mitglieder die EU hat, umso mächtiger wird Brüssel. Macht also neben Geld der zweite Motor der EU ist. Das Friedensprojekt ist sowieso Schnee von gestern.
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  • Kommentar von John Johnson (Kelten)
    ...und in 10 Jahren werden die EU und Grossbritannien noch nach "Lösungen" suchen...Wer etwas anderes erwartet, glaubt noch an den Storch :-)
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